Symbolbild: Clemens Scheumann / pixelio.de

Am Mittwoch, 15. Februar, sind zwei Männer mit einem gerade erst geklauten Schlauchboot auf dem Großen Wannsee gekentert. Sie wurden von mehreren Helfern aus dem kalten Wasser gezogen und kamen stark unterkühlt zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Das teilte die Polizei am Donnerstag auf Facebook mit.

Kurz nachdem ein Bootsinhaber gestern an seiner Steganlage am Großen Wannsee bemerkte, dass sein Schlauchboot gestohlen wurde, sah er zwei junge Männer im Wasser, die sich an eben diesem Schlauchboot festklammerten und um Hilfe riefen.

Auch zwei an den Steganlagen beschäftigte Mitarbeiter einer Firma, die mit dem Schlauchboot arbeiten wollten, wurden auf die Hilferufe aufmerksam. Sie bestiegen ein anderes Boot und fuhren zu den Hilferufenden.

Zeitgleich traf auch die Fähre „Wannsee“ am Unglücksort ein. Ihre Besatzung hatte bereits zuvor beobachtet, wie die beiden Männer zunächst mit Schlauchboot und Paddel über den gefrorenen See geschlittert und dann gekentert waren.

Der Fährführer hatte daraufhin einen Notruf an Feuerwehr und Polizei abgesetzt. Gemeinsam mit den beiden Zeugen gelang es dem Fährpersonal, die Männer aus dem Wasser zu ziehen.

Wegen starker Unterkühlung mussten die 22- und 25-jährigen Männer zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Nach den Angaben waren sie offenbar stark alkoholisiert. Die Wasserschutzpolizei ermittelt.

(pol)

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