Charles Crodel, Im Garten des Malers, 1971, Öl auf Leinwand, Foto: Lea Gryze

Mit Charles Crodel (1894-1973) widmet sich die Galerie Mutter Fourage erneut einem Maler, der in den 20er und 30er Jahren in der Freien und Berliner Secession ausstellte. Vom 14. April bis zum 5. Juni können seine Werke nicht nur in der Galerie bestaunt, sondern auch käuflich erworben werden.

Crodels Malerei wurde anfänglich durch den Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner und durch Edvard Munch beeinflusst. Reisen nach Nord- und Südeuropa sowie seine klassische Bildung prägten nach 1923 seinen unverwechselbaren poetisch-lyrischen Stil in der Malerei, Grafik, in Wandgemälden und Kirchenfenstern.

Mehr als 50 Arbeiten, die in der Ausstellung zu sehen sein werden, zeigen seine lebenslange Schaffensfreude, die trotz nationalsozialistischer Repressalien ungebrochen blieb.

Crodels Malerei wird ergänzt durch großvolumige und expressive Raku-Keramiken des international bekannten Künstlers Martin Mindermann (*1960).

Raku-Keramik, Martin Mindermann

Die Ausstellungseröffnung findet am Sonntag, den 9. April, von 12 bis 17 Uhr statt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

(sn)

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