Symbolbild: Baumann

Am Mittwoch, den 29. März wurden vor dem ehemaligen Haus Kinderschutz in der Claszeile 57 in Zehlendorf fünf neue Stolpersteine verlegt. Diese sollen an das Schicksal von fünf Jungen erinnern, die im Frühjahr 1944 aus dem Haus Kinderschutz in die hessische Landesheil- und Erziehungsanstalt Hadamar gebracht und dort durch Gift ermordet wurden.

Die Kinder im Alter zwischen 9 und 13 Jahren hießen Peter Widetzky, Rudolf Langen, Klaus Friedländer, Gerhard Kopper und Horst Spieler.

Unter großer Anteilnahme der Schüler der Emil-Molt-Schule, sowie vieler Anwohner wurden die Steine in den Boden gelassen und zahlreiche Blumen niedergelegt. „Durch die Stolpersteine wird die Erinnerung wachgehalten, sie erinnern zugleich an Schicksale als auch an die unmenschlichen Verbrechen der nationalsozialistischen Diktatur“, so die Bezirksstadträtin Carolina Böhm.

(sn)

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