Bernd von Kostka übernimmt ab 1. April die kommissarische Leitung des AlliiertenMuseums. Foto: AlliiertenMuseum, A.Akhtar

Bernd von Kostka übernimmt ab 1. April die kommissarische Leitung des AlliiertenMuseums. Foto: AlliiertenMuseum, A.Akhtar

Ab dem 1. April wird Bernd von Kostka die kommissarische Leitung des AlliiertenMuseums übernehmen. Er wurde von den Mitgliedern des Vereins AlliiertenMuseum e.V. einstimmig als Nachfolger für Gundula Bavendamm gewählt, die zum 1. April ihr neues Amt als Direktorin der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung antritt.

Bernd von Kostka gehört zum Gründungsstab des AlliiertenMuseums und ist seit 1994 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator im Haus tätig. In dieser Zeit hat der 53jährige Historiker neben der Dauerausstellung eine Vielzahl von Sonderausstellungen konzipiert und kuratiert. Zuletzt erarbeitete er die aktuelle Sonderausstellung „Who was a Nazi? Entnazifizierung in Deutschland nach 1945“. Als stellvertretender Direktor war von Kostka zudem bereits seit 15 Jahren in die Leitung des Museums eingebunden.

„Die Entscheidung, Herrn von Kostka die kommissarische Leitung des AlliiertenMuseums zu übertragen, begrüße ich ganz ausdrücklich“, kommentiert Alexander Koch, Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum und Vorsitzender des Trägervereins, den Führungswechsel. „Seine durch jahrelange themenbezogene Mitarbeit gewonnene Erfahrung – auch in der Leitung des Museums – macht ihn zu einem äußerst geeigneten Nachfolger Frau Bavendamms und gewährleistet zugleich die erforderliche Kontinuität der bisher sehr erfolgreichen Arbeit im AlliiertenMuseum.“

Als kommissarischer Leiter wird von Kostka die Umzugsplanungen für den neuen Museumsstandort auf dem Flughafen Tempelhof fortführen. Am Standort Zehlendorf soll bis dahin die Arbeit in bewährter Qualität fortgesetzt werden, teilt das AllirtenMuseum mit. Bereits am 14. Juli  öffnet die nächste Sonderausstellung „100 Objekte. Berlin im Kalten Krieg“ ihre Pforten.

(sn)