Erwachsene Geschwister von Menschen mit Behinderung gesucht

Erwachsene Geschwister von Menschen mit Behinderung gesucht

Bild von RAEng_Publications auf Pixabay

In Deutschland gibt es nur wenige Daten über Familien von Menschen mit Behinderung. Aus einzelnen Studien ist bekannt, dass ein Großteil der Erwachsenen mit Behinderung enge soziale Beziehungen zu ihrer Herkunftsfamilie hält, die von großer Bedeutung und überwiegend positiv eingeschätzt werden. Häufig bleibt jedoch unsichtbar, was Familienangehörige leisten oder welche Bedürfnisse sie haben.

Die Sichtung des aktuellen Forschungsstandes macht ebenfalls deutlich, dass erwachsene Geschwister von Menschen mit Behinderung bisher nicht ausreichend in den Blick genommen werden und Unterstützungsangebote fehlen. Es ist unklar, welche Bedeutung oder Rollen sie im Leben ihrer Schwester/ ihres Bruders mit Behinderung haben oder in welchen Situationen sie Unterstützungsleistungen übernehmen. Daher soll die Gruppe der Geschwister von Menschen mit Behinderung sichtbar gemacht werden.

Monika Laumann vom Institut für Teilhabeforschung an der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Münster, möchte mit einem Fragebogen die Lebenssituation von erwachsenen Geschwistern von Menschen mit Behinderung erfragen. Wenn Sie eine Schwester oder einen Bruder mit Behinderung haben, dann können Sie den Fragebogen unter dem Link geschwister.institut-teilhabeforschung.de abrufen.

Oder Sie fordern den Fragebogen in Papierform an, indem Sie Ihren Namen und Ihre Anschrift auf dem Anrufbeantworter unter der Telefonnummer 0251/41767-39 hinterlassen oder eine E-Mail an m.laumann@katho-nrw.de schicken.

Die Auswertung der Angaben erfolgt anonymisiert und die Ergebnisse werden so veröffentlicht, dass Rückschlüsse auf die teilnehmenden Personen nicht möglich sind.

Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich unter den genannten Kontaktmöglichkeiten bitte an Monika Laumann.

 

(Institut für Teilhabeforschung)

 

 

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