Im Studio LCB des Literarischen Colloquiums Berlin (LCB) stellt am Mittwoch, 24. April, Autor Peter Schneider sein neustes Buch vor.
Was passiert, wenn man im Alter von siebzig Jahren auf unbekannte Seiten der eigenen Mutter stößt und sie kaum wiedererkennt? Dem Schriftsteller Peter Schneider ist es so ergangen, und er hat einen Roman darüber geschrieben: In „Die Lieben meiner Mutter” rekonstruiert er ein bemerkenswertes Frauenleben und kommt auch sich selbst auf die Spur. Aus alten Briefen in Sütterlin und eigenen Erinnerungen schält sich das Bild einer leidenschaftlichen Person heraus, die ungeachtet aller Konventionen eine Dreiecksbeziehung einging.
1940 in Lübeck geborene Schneider war einer der Wortführer der 68er-Bewegung. Man könnte ihn auch den Erfinder der Toskana-Fraktion nennen, denn mit seinem Roman „Lenz” (1973) brachte er die Italiensehnsucht seiner Generation auf den Punkt. Italien blieb für den Autor ein vielfältiger Bezugspunkt, der sich in seiner schriftstellerischen Arbeit niederschlug. Neben einer ganzen Reihe von Romanen, wie „Der Mauerspringer” (1982), „Paarungen” (1992) und „Skylla” (2005), legte Schneider auch Essays und Reportagen vor.
Im Studio LCB wird er zum ersten Mal aus seinem neuen Roman lesen und mit Monika Maron und Friedmar Apel über den Umgang mit Erinnerung diskutieren. Der Eintritt kostet sechs, ermäßigt vier Euro.
(sn)












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