
Deutsche und ukrainische Theatertalente bringen gemeinsam ein Rockmusical auf die Bühne. Foto: Wheels
Nichts prägt uns mehr als unsere Heimat. Und jeder hat seine eigene Geschichte zu erzählen, seine Home-Story. „Home“ heißt auch das Rockmusical, das das Berliner Theaterensemble Wheels und die ukrainische Theatergruppe Masterskaya 55 in einem länderübergreifenden Projekt erarbeitet haben und das am Donnerstag, 13. August, seine Premiere im Rathaus Zehlendorf feiern wird.
Innerhalb von fünf Wochen erarbeiten deutsche und ukrainische Theatertalente in Berlin, Charkiw (Ukraine) und Goleniów (Polen) eine Performance auf Basis des Theaterstücks „The Lizard“ von Alexander Volodin, von der Idee bis zur Aufführung. Erzählt wird in dem Rockmusical davon, wie man durch seine Heimat geprägt ist und von der Suche nach ihr — ein Roadtrip durch die Generationen.
Das Projekt bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre gemeinsame Leidenschaft für die Bühne zu entfalten. Ermöglicht wird die Begegnung durch den Bezirk Steglitz-Zehlendorf und „Meet Up!“, das Austauschprogramm der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ).
Die Kulturinitiative „MitSpracheRecht“ des Theaterensembles Wheels verbindet seit Februar 2014 junge Künstler aus Europa und der ganzen Welt. Es ist das erklärte Ziel des Ensembles, durch interkulturelle Begegnungen und die Liebe der Beteiligten für die darstellende Kunst, Toleranz und gesellschaftliche Beteiligung zu fördern.
Die Aufführung beginnt um 12 Uhr im Bürgersaal, der Eintritt ist frei.
(sn)












Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst.
Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang, Kraftfahrzeuge werden als Anlieger weiterhin zugelassen. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, für alle gilt die Geschwindigkeitsbeschränkung auf maximal 30 km/h. Ausnahmen gelten für Müllfahrzeuge, Rettungswagen sowie für Polizei und Feuerwehr.
Eine Weiterführung der Vorrangstraße für Radfahrer ist ab dem Gardeschützenweg perspektivisch bis zum Hindenburgdamm vorgesehen. Damit Radfahrer in Richtung Augustastraße weiter komfortabel unterwegs sein können, wird derzeit das Kopfsteinpflaster geglättet. Zunächst hat sich die große Maschine durch den Tietzenweg zwischen Gardeschützenweg und Viktoriastraße gescheppert. Derzeit wird das nächste Teilstück bis zur Augustastraße fertiggestellt.
Im Zuge dessen wird die Kreuzung Tietzenweg/Sophienstraße/Viktoriastraße asphaltiert und barrierefrei ausgebaut. Gehwegvorstreckungen sollen die Wegebeziehungen verbessern und Übergänge sicherer machen.
Die Kosten für die bisherigen Maßnahmen liegen bei rund 800.000 Euro. Nach Angaben des zuständigen Stadtrats Urban Aykal (Grüne) wurden für den ersten Abschnitt 155.000 Euro ausgegeben. Für den zweiten Teil werden insgesamt 650.000 Euro fällig, davon alleine 300.000 Euro für das Abfräsen des Pflasters.
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Frisch gefrästes Kopfsteinpflaster: eben und mit kleinen Rillen. | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
In einem dritten Abschnitt soll im nächsten Jahr der dritte Bauabschnitt bis zum Hindenburgdamm fertiggestellt werden. Das Ziel ist es, so Stadtrat Aykal, „eine sichere Radverbindung von Lankwitz und Lichterfelde zur FU und zur City West zu schaffen“. Auch vor dem Hintergrund, dass an der Drakestraße aufgrund der geringen Breite kein Radweg angelegt werden könne, sei das „sehr wichtig“.
Als Urban Aykal die Ideen im Juni vergangenen Jahres erstmals im Rahmen des Runden Tisches vorstellte, sprach er von einem „Campus Lichterfelde West“. Gemeint sind verkehrliche Maßnahmen für die dortigen 10 Schulen und zahlreichen Kitas mit ihren rund 10.000 Kindern und Jugendlichen.
Der Tietzenweg, der Teil des Berliner