Die Auszubildenden der Stadtbibliothek Steglitz-Zehlendorf sollen für die Stadtteilbibliothek Lankwitz, Bruchwitzstraße 37, 12247 Berlin, eigenständig die Verantwortung übernehmen und die Bibliothek für einen Zeitraum von vier Tagen selbstständig führen.
Dabei wird den Auszubildenden die Leitung der Stadtteilbibliothek überlassen und alle anfallenden bibliothekarischen Aufgaben und Arbeiten werden auf sie übertragen. Beispielgebend dafür ist das Modell der Junior-Firma.
In der Woche vom 05.08.2019 bis zum 08.08.2019 werden die Besucherinnen und Besucher der Stadtteilbibliothek Lankwitz auf junge Menschen treffen, die sie kompetent und freundlich bei der Suche nach gewünschten Medien und Informationen unterstützen werden (Öffnungszeiten Stadtteilbibliothek Lankwitz: Mo., Di., Do., Fr.: 12:00 – 20:00 Uhr, Mi.: 11:00 – 16:00 Uhr).
Das vorrangige Ziel ist eine praxisnahe Ausbildung aller Auszubildenden der Stadtbibliothek Steglitz-Zehlendorf. Die Projekt-Methode Junior-Bibliothek soll speziell dazu dienen, die Auszubildenden beim Erwerb der beruflichen Handlungsfähigkeit zu unterstützen. Im Projekt-Zeitraum ist ein hohes Maß an Selbstständigkeit gefordert. Die Auszubildenden müssen ihr berufliches Handeln dabei eigenständig planen, durchführen und kontrollieren. Dafür benötigen die Auszubildenden neben ihrer Fachkompetenz, also den Kenntnissen und Fertigkeiten gemäß Ausbildungsordnung, auch Methodenkompetenz und Sozialkompetenz.
Zudem sollen betriebliche Abläufe und Ausbildungsinhalte in besonderen Maße veranschaulicht werden, durch selbstständige und kollegiale Arbeit im Team neue Erfahrungen gesammelt, bisher Gelerntes mit der Realität abgeglichen werden, die Identifikation mit dem zukünftigem Beruf gestärkt und vom gegenseitigen Erfahrungsaustausch untereinander profitiert werden.
Weitere Informationen: (030) 768905011 (Frau Genzel, Bibliotheksleiterin)
(Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf)













Foto: Patrick Meyer[/caption]
Von Milwaukee über Asien nach Steglitz-Zehlendorf, vom US-Soldaten zur Berliner Radiolegende. Ende März ist Rik de Lisle gestorben, er wurde 79 Jahre alt.
Ein Beitrag von Patrick Meyer
„Hi! Icke bin’s, der Alte Ami, Rik de Lisle!“ Jahrzehnte lang begrüßte Rik so die Berlinerinnen und Berliner zu seinen Shows, auch als die Stadt noch geteilt war. Er war schon mit Mitte 30 der „Alte Ami“ - weil er einer der ältesten Kollegen in der Redaktion war und es einfach auch gut klang. Viele waren überrascht, dass hinter der markanten Stimme mit dem unverwechselbaren amerikanischen Akzent aus dem Radio ein weißer, bärtiger Mann stand.
Rik, der Junge aus Milwaukee war durch eine Verkettung überraschender Umstände in West-Berlin gelandet: inmitten des Kalten Krieges strandete er auf einer kleinen Insel, wo Punks und Bankangestellte zusammen ein Bier tranken und sich gegenseitig den Sinn des Lebens erklärten. West-Berlin war so ein absurdes, weltpolitisches Konzept, das dem AFN-Diskjockey, der aus dem Rettungssanitäter geworden war, gefiel und in der Stadt bleiben ließ. Für immer. Rik hatte Berlin verstanden.
Obwohl man hörte, dass er nicht in Lichterfelde oder Charlottenburg aufgewachsen war, bestand schnell kein Zweifel mehr daran, dass Rik ein Berliner Original war. Er liebte die Menschen, aber nicht unbedingt das Rampenlicht. Ein Typ, der sich interessierte, aber nicht wollte, dass man ihm die Zeit stiehlt. Ein Perfektionist seines Fachs, der Talente erkannte und förderte, Einsatz forderte und mit seiner Meinung nicht hinterm Berg hielt, auch wenn das bedeuten konnte, jemanden zu verletzen.
Den Hörern war das Wurscht, weil sie spürten, dass er Radio liebte. Er brachte amerikanische Musik und das freiheitliche Lebensgefühl in den Alltag vieler Menschen, die oft mit dem Kassettenrecorder die neuesten Songs aufnehmen wollten, die Rik in seinen Shows spielte.
Als ich ihn irgendwann fragte, ob wir sein Leben nicht dokumentarisch festhalten sollten, fand er die Idee erst befremdlich und stimmte dann doch zu. So entstand 2017 der englischsprachige Film „
Spannende Ferienabenteuer erwartet Kinder in der Waldschule Zehlendorf. Archiv-Foto: Gogol[/caption]
Ob mit oder ohne Hasen: Der Frühling lacht, die Sonne wärmt, und die Ferien bringen Entspannung. Wer Programm sucht, hat die Wahl. Hier sind unsere Tipps zum schnellen Finden.
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