Kunst to go: Großformatige Acrylleinwände, leuchtende Aquarelle, ungewöhnliche Fotografien oder auch filigrane Papierobjekte – zwischen den täglichen Besorgungen kann man am ersten Freitag eines Monats Kunst im LIO genießen. | Foto: Ulrike Meyer

 

Malerei, Skulptur, Fotografie  – in Steglitz-Zehlendorf gibt es viele Anlässe und Orte für Kunstgenuss

An dieser Stelle möchten wir Ihnen einen Überblick über die künstlerische Vielfalt in unserem Bezirk geben.
Die Reihenfolge der Auflistung entspricht der Reihenfolge in unserem Posteingang. Eine Wertung oder ein Ranking ist damit nicht verbunden.
Neben Ausstellungen haben hier auch Kunst(handwerk)märkte ihren Platz.
Fehlt etwas? Hinweise bitte an:
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Ausstellungsort Landarbeiterhaus Kleinmachnow

Christine Falk und Anne Ochmann sind gestandene Künstlerinnen, die nicht zum ersten Mal zusammen ausstellen. Die in delikaten Farbklängen präzise gemalten Fassaden-Antlitze von Christine Falk korrespondieren auf hintergründige Weise mit den zeichenhaften Bronzen und verrätselten Gehäusen von Anne Ochmann.
Ausstellung vom 15. März bis 19. April 2026
Vernissage am Sonntag, 15. März um 16 Uhr, zur Eröffnung spricht Rainer Ehrt, Maler und Grafiker, Vorsitzender Die Brücke Kunstverein e.V.
Die Ausstellung ist geöffnet samstags und sonntags von 14.00 -18.00 Uhr, Eintritt frei

Ratswaage Lankwitz

Von Sonntag, 01. März bis Samstag, 28. März ist die Ausstellung „Du bist nie zu klein um groß zu träumen“ mit Werken von Edith Smith zu sehen.

Die Vernissage mit Musik findet am 01. März um 14:00 Uhr statt. Weitere offene Sonntage in Anwesenheit der Künstlerin sind am 15. und 22. März von 14:00 – 17:00 Uhr.

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Von Donnerstag, 30. März bis Donnerstag, 30. April ist die Ausstellung „Frauen dieser Welt – Texte und Bilder im Dialog“ mit Werken von Elsabet Mengesha-Wilke zu sehen unter Mitwirkung von Elle Elna.

Die Vernissage mit Kaffee-Zeremonie und Lesung aus eigenen Texten findet am Sonntag, den 12.04.26 um 14:00 Uhr statt.
Offene Sonntage in Anwesenheit der Künstlerin sind am 12.04., 19.04. und 26.04. von 14:00 – 17:00 Uhr.

Der Frauentreffpunkt RATSWAAGE LANKWITZ ist eine kommunale Begegnungsstätte für Frauen des Bezirks und befindet sich in der Charlottenstraße 64/Ecke Amalienstraße, 12247 Berlin-Lankwitz (Nähe S-Bahn Lichterfelde-Ost). Nicht barrierefrei.

 

Petruskirche

Sandra Hübner, geboren 1972 in Ueckermünde, lebt und arbeitet in Berlin. Künstlerisch ist sie Autodidaktin und hat seit 2007 Einzel- und Gruppenausstellungen in Berlin. Sie studierte Literatur und Theaterwissenschaften an der Freien Universität.
Ihre Bilder nehmen vor allem Bezug auf ihre unmittelbare Sozialisation und Umgebung: „Sachlichkeit und Gegenständlichkeit, mitunter gepaart mit einiger Ironie, scheinen mir das rechte Mittel, den Blick auf das Hier und Heute zu richten.“

„Lost in Lichtenrade“ – Malerei
Ausstellungsdauer: 5.2.26 – 27.3.26
Vernissage DO 5.2.26 19 Uhr

https://www.petrus-kultur.de/ausstellungen

Lesen Sie hier die Laudatio von Ulrike Meyer

 

Galerie Creative Game

HIER UND JETZT – Im Dialog mit dem Modell: Erstmals widmet sich eine Ausstellung in der Galerie ausschließlich Aktzeichnungen. Die Arbeiten von Susanne Winkler entstehen live in der Begegnung mit dem Modell. In kurzen, zeitlich begrenzten Sequenzen entstehen Zeichnungen und Mischformen von Zeichnung und Malerei, die den flüchtigen Charakter der Pose bewahren. Sie arbeitet mit wechselnden Materialien wie Bleistift, Kohle, Chinatusche, Acryl, Aquarell oder Kreiden. Die Zeichnungen werden nicht nachbearbeitet und bleiben unmittelbare Momentaufnahmen.

Öffnungszeiten
Samstag/Sonntag: 7. – 8. März, 13 – 17 Uhr
Samstag/Sonntag: 14. – 15. März, 13 – 17 Uhr
Samstag/Sonntag: 21. – 22. März, 13 – 17 Uhr
Vernissage
Freitag, 6. März, 19 Uhr
Künstleringespräch
Samstag: 14. März, 17 Uhr
Finissage
Freitag: 20. März, 19 Uhr
Live Music mit Myles Kooper

Besichtigung nach Vereinbarung: 030 – 715 01 01
oder 0172 – 327 9222

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Ida Clay & Mo Faqeeh, Szenen aus Intarsiën: Die Szenen der Bilder entstehen aus Holzfurnieren in der Technik der Marketerie, einer furnierbasierten Form der Intarsie. Die Arbeiten untersuchen das Verhältnis von Figur und Raum. Architektur und Landschaft dominieren die Bildflächen.
Zentrales Element ist das Material selbst. Die Bilder entstehen aus dünnem Holzfurnier, das geschnitten, gefügt und zu einer geschlossenen Fläche gepresst wird – in einem Verfahren, das an Intarsie erinnert.

Öffnungszeiten
27. März – 12. April 2026
Samstag/Sonntag: 28. – 29. März, 13 – 17 Uhr
Samstag/Sonntag: 4. – 5. April, 13 – 17 Uhr
Samstag/Sonntag: 11. – 12. April, 13 – 17 Uhr

Vernissage
Freitag, 27. März, 19 Uhr

Finissage und Künstlergespräch
Freitag, 10. April, 19 Uhr
Live Music mit Myles.Kooper

Besichtigung mit Termin: 030 – 715 01 01 oder 0172 – 327 9222

https://www.galerie-creative-game.com/

 

Gutshaus Steglitz

Alberto Giacometti (1901–1966) zählt zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Besonders sein einzigartiges und unverkennbares plastisches Werk ist von Weltrang: Seine gelängten, fragilen Figuren, die Köpfe und Büsten, über- und unterlebensgroß, scheinen sich im Raum zu verflüchtigen und doch treten sie uns mit einer ungeheuren Physis und Präsenz gegenüber. Das Zentrum der Ausstellung bilden vier Bronzen. Ihre Sujets sind exemplarisch für das Œuvre, dessen Motive sich zunehmend auf einige wenige reduzieren: Petit buste sur double socle (1940/41), Femme debout (um 1947), La Cage (première version) (1950) und Tête de Diego (um 1955). Sie werden begleitet von Malereien und Papierarbeiten, die Giacomettis Aus­einandersetzung mit der Figur und dem Raum erlebbar machen: Darstellungen von stehenden Frauen, gehenden Männern, von Köpfen, von Menschenmengen in den Straßen von Paris.

Helmut Klewan (Jg. 1943) war von 1970 bis 1999 Galerist in seiner Heimatstadt Wien und später in München. Seither ist er Sammler. Er hat die umfangreichste Privatsammlung von Werken Alberto Giacomettis im deutschsprachigen Raum.

Giacometti. Figur. Raum – Plastik, Malerei und Papierarbeiten aus der Sammlung Klewan

Februar bis 17. Mai 2026
Mo–So 10–18 Uhr
Eintritt frei

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Die Ausstellung Osage Orange der Künstlerinnen Antje Majewski und Jen Tiger erzählt anhand eines Baums, des Osagedorns, eine verflochtene Geschichte über indigene Kultur, Kolonisierung und Transformationen von Landnutzung.

Ausgehend von der Faszination für die gelbgrün schimmernden Früchte der Maclura Pomifera, die sich im Herbst auch im nahe des Gutshauses gelegenen Botanischen Garten finden, entwickelte Antje Majewski ein rechercheintensives Langzeitprojekt mit einer Gruppe von Werken, welche die Osage Orange in unterschiedlichen Bedeutungszusammenhängen und Medien (Malerei, Video, Installation) in den Blick nehmen. Der Osagedorn führte Majewski in die Vergangenheit und in die USA, das Herkunftsland des Baums. Er ist nach der indigenen Osage Nation benannt, die das Holz des Baums besonders für den Bau von Jagdbögen schätzte. Videointerviews mit dem Osage-Ältesten Raymond Lasley, der heute noch Jagdbögen aus Osage-Holz herstellt, und dem Forstexperten Mark Bays öffnen ein Panorama aus Vertreibung, Siedlungsgeschichte, ökologischen Krisen und Wiederaufforstung.

Jen Tiger untersucht seit Jahren die Geschichte der Zwangsassimilation der Osage in Kirchen- und Internatsschulen, in denen Kinder – darunter ihre eigenen Vorfahren – von ihren Familien getrennt und in die Wertewelt der weißen Siedlergesellschaft überführt werden sollten.
In zahlreichen Archiven hat sie Fotografien, Dokumente und Berichte zusammengetragen und aus diesem Material eine dichte visuelle Sprache entwickelt, die Trauma und Widerstand gleichermaßen sichtbar macht.

Antje Majewski & Jen Tiger – Osage Orange

29. Mai bis 18. Oktober 2026
Mo–So 10–18 Uhr, Eintritt frei

Eröffnung: Donnerstag, 28. Mai 2026, 18.30 Uhr

Gutshaus Steglitz
Schloßstraße 48, 12165 Berlin

 

 

Kunsthaus Dahlem

Mit der Ausstellung ÄSTHETIK ALS POLITISCHE STRATEGIE – Werke aus dem Nationalmuseum für Moderne Kunst Zagreb 1945–1960 zeichnet das Kunsthaus Dahlem den Weg der jugoslawischen Kunst vom Sozialistischen Realismus zur Abstraktion zwischen 1945 und 1960 nach. Anhand bedeutender Werke aus dem Nationalmuseum für moderne Kunst in Zagreb wird deutlich, wie sich durch politische Umbrüche in Jugoslawien in dieser Zeit eine einzigartige künstlerische Sprache entwickelte.
Die Ausstellung zeigt repräsentative Werke, die für die Sammlung des Nationalmuseums für Moderne Kunst in Auftrag gegeben wurden.

20.03.2026 – 21.06.2026

Galerie Mutter Fourage

In der Ausstellung sind eine Auswahl von Skulpturen und Zeichnungen von Hans Scheib aus den Jahren 1993 bis 2025 zu sehen.

14.2. bis 29.3.

Öffnungszeiten
Do|Fr 14–18 Uhr
Sa|So 12–17 Uhr

 

Brücke-Museum

Das Kunsthandwerk der Brücke wurde bisher wenig untersucht und ausgestellt. Dies überrascht umso mehr, haben doch Karl Schmidt-Rottluff, Ernst Ludwig Kirchner oder Emil Nolde zeitlebens neben ihren Gemälden und Druckgrafiken auch Möbel, Schmuckstücke oder Teppiche entworfen. Gerade die „Künste im Gebrauch“ spiegeln auch den innovativen Gestaltungswillen und die bewusste Abkehr von ästhetischen Konventionen wider, die für die Künstler des Expressionismus charakteristisch sind.
Die Ausstellung Kunst Hand Werk Brücke untersucht die Herstellungsprozesse und Entstehungskontexte und ermöglicht so völlig neue Perspektiven auf das Schaffen der Künstlergemeinschaft.
6. März bis 21. Juni 2026
https://www.bruecke-museum.de/de/programm/ausstellungen/4194/kunst-hand-werk-brcke

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Das Projekt Learning from … Nature denkt den klassischen Skulpturengarten neu. Auf dem großen Waldgrundstück, rund um das Brücke-Museum entsteht ein künstlerischer Naturlehrpfad. Zeitgleich zeigt das Museum eine Ausstellung, die das historische Streben der Brücke-Künstler nach einer Harmonie zwischen Mensch und Natur untersucht und damit die Beschäftigung von Learning from … Nature mit der Brücke-Kunst verbindet und vertieft.
ab 5. Juli
https://www.bruecke-museum.de/de/programm/ausstellungen/4196/learning-from-nature

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Anfang des 20. Jahrhunderts verließen Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel die Städte, um in der Natur zu malen und zu leben. In ihren Gemälden, Zeichnungen, Druckgraphiken und Aquarellen feiern sie die Landschaft, das Lebendige, den menschlichen Körper, das dynamische Sein. Die Ausstellung thematisiert das Streben der Brücke-Künstler nach einer Harmonie zwischen Mensch und Natur.
5. Juli bis 25. Oktober
https://www.bruecke-museum.de/de/programm/ausstellungen/4198/brcke-natur-natur-brcke

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Das Brücke-Museum präsentiert die erste umfassende Schau zur Schwedischen Moderne in Deutschland. Der Schwerpunkt der Präsentation liegt auf den Künstlergruppen De Unga [Die Jungen], De åtta [Die Acht] und den Göteborg-Koloristen. Wie die Brücke-Künstler wollten auch diese sich von festgefahrenen akademischen Traditionen lösen und neue künstlerische Wege beschreiten. Gezeigt werden Schlüsselwerke aus der Sammlung des Moderna Museet in Stockholm. Nachdem die Sammlung des Brücke-Museums 2024 in Stockholm zu sehen waren, präsentiert die Ausstellung Schwedische Moderne den zweiten Teil und kann so erstmalig Höhepunkte des Moderna Museets in Berlin zeigen.
7. November 2026 bis 28. Februar 2027
https://www.bruecke-museum.de/de/programm/ausstellungen/4208/schwedische-moderne

Brücke-Museum
Bussardsteig 9
14195 Berlin

Haus am Waldsee

Zum 80-jährigen Jubiläum 2026 richtet das Haus den Blick zurück auf seine Anfangsjahre – auf den Wandel vom privaten Wohnhaus zum Ausstellungshaus, auf Brüche und Kontinuitäten der Nachkriegszeit und auf die Spuren, die diese Entwicklungen im Selbstverständnis der Institution hinterlassen haben.

Ab dem 20. Februar feiert der Kunstort in der ehemaligen Industriellenvilla Haus Knobloch seinen Geburtstag mit diversen Ausstellungen.

Die Übersicht: https://hausamwaldsee.de/vorschau/

 

Villa Liebermann

Wie wurde aus dem Künstler Max Liebermann (1847–1935) eine derart einflussreiche Figur der Kulturpolitik? Welche Strategien und welches Netzwerk führten ihn aus seinem Atelier an die Spitze von Künstlervereinigungen?
Die Ausstellung „Alles für die Kunst! Max Liebermann zwischen Strategie und Kulturpolitik“ in der Liebermann-Villa am Wannsee wirft einen neuen Blick auf Max Liebermann: Sie beleuchtet, wie er sich als Wegbereiter der Moderne zum strategischen Kulturpolitiker entwickelte.

7. Februar bis 25. Mai 2026

Lesen Sie hier die Empfehlung von Ulrike Meyer

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Im Sommer 2026 widmet sich die Liebermann-Villa am Wannsee in der vierten Ausstellung der Reihe IM FOKUS einem bislang wenig beachteten Aspekt im Werk Max Liebermanns: seinen Pastellen. Die Ausstellung zeigt anhand ausgewählter Motive, wie sehr die Pastelltechnik Liebermanns Bildsprache prägte und welchen Rang diese Arbeiten in seinem Gesamtwerk einnehmen.

6. Juni bis 21. September 2026

Liebermann-Villa am Wannsee, Colomierstraße 3, 14109 Berlin, www.liebermann-villa.de

 

Schwartzsche Villa

Die Einzelausstellung Noon von Guðný Guðmundsdóttir bezieht sich auf Nymphen, die die Künstlerin in den Medien Fotografie, Installation, Keramik und Zeichnung in ihren drei Daseinsformen aufgreift: Seerosen, Libellen im Entwicklungsstadium und Quellnymphen. Diese Elemente werden mit einem der Ästhetik der Schwerindustrie verbunden, repräsentiert durch scheinbar unanfechtbare Maschinen und Industriebauten, die jedoch sowohl gegenüber der Sonne als auch dem Universum gar nicht so mächtig sind, wie es beim ersten Anblick erscheint.

Das Vorhaben der von Christine Nippe kuratierten Ausstellung ist es, eine Darstellung einer Art Gesellschaft oder Welt zu geben, die sich an dem natürlichen Kreislauf von Wachstum und Verwesung bedient und auch so floriert. Eine Pflanze keimt, wächst und gedeiht bis sie verblüht und mit der Erde eins wird, sinkt in den Erdmantel hinein, entwickelt sich dort zu Öl, das dann mit der Hilfe von leistungsstarken Arbeitsmaschinen ihren Weg zurück an die Erdoberfläche findet und dort die heutige Welt vorantreibt. In der griechischen Mythologie symbolisieren die Wassernymphen die Natur selbst. Sie sind daher wie sie, weder gut noch böse, können aber den jeweiligen Umständen entsprechend durchaus unbarmherzig sein. Die Ölplattformen der modernen Zeit, umgeben von salzigem Meer könnten heute ebenso ihr Reich sein wie es die Gewässer der Seerosen schon immer waren.

Diese Themen fließen in Werke aus Papier, Ton und eine raumgreifende Skulptur ein, inspiriert vom Foro di Traiano in Rom, eine Art zentraler Vollversammlungsort der Nymphen, an dem getagt und verhandelt wird und an dem Zukunftspläne geschmiedet werden. Der Titel NOON der Einzelausstellung von Guðný Guðmundsdóttir weist ebenfalls darauf: Es handelt sich um die Stunde des Tages, an der alles passieren kann.

Guðný Guðmundsdóttir
Noon

Schwartzsche Villa, Galerie
6. September 2025 bis 3. Mai 2026
Mo–So 10–18 Uhr, Eintritt frei

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Die Einzelausstellung von Niina Lehtonen Braun beschäftigt sich mit dem weiblichen Körper und seinen Veränderungen, wie beispielsweise durch die Wechseljahre oder die Geburt und sogenannte Frauenkrankheiten. Bereits seit vielen Jahren erkundet Niina Lehtonen Braun in ihren Collagen und Gemälden die Frau als Teil einer Generationenkette, verschiedene Rollen des Frauseins und die damit verbundenen Erwartungen und Zuschreibungen. Die Ausstellung und das begleitende Kunstbuch ermöglichen durch die eigenen persönlichen Themen auch einen sensiblen Zugang für andere und ein Eintauchen in Fragen rund um den weiblichen Körper.

Es entsteht ein dichtes Geflecht von Narrationen, Bildern und Assoziationen. Gefundene Materialien, Zeitungsausschnitte, Fotografien, ein Animationsfilm und Zeichnungen werden gemeinsam mit Malereien zu einem Ganzen verschmolzen, das ein vielschichtiges und berührendes Bild zeichnet, was es bedeutet, Frau, Freundin, Mutter oder Tochter zu sein.

Niina Lehtonen Braun – My body is my studio

Kulturhaus Schwartzsche Villa, Galerie
14. Mai bis 27. September 2026

Mo–So 10–18 Uhr, Eintritt frei

Eröffnung: Mi, 13. Mai, 18–21 Uhr

Rahmenprogramm
Mittwoch, 20. Mai, 18 Uhr
Buchpräsentation My body is my studio mit Niina Lehtonen Braun, moderiert von Julia Meyer-Brehm (Kunstwissenschaftlerin)

Bernhard Heiliger Stiftung

Derzeit keine Ausstellung, der Skulpturengarten zeigt Großskulpturen von Bernhard Heiliger: https://bernhard-heiliger-stiftung.de/werk/skulpturengarten/

Bernhard-Heiliger-Stiftung
Käuzchensteig 8, 14195 Berlin

https://bernhard-heiliger-stiftung.de/

 

Kunst im LIO

Jeden ersten Freitag im Monat stellen fünf Künstler und Künstlerinnen im Einkauszentrum LIO am Kranoldplatz ihre Arbeit vor.

 

Achim Freyer Stiftung

Im Mittelpunkt von Matthias Dornfelds  Schaffen steht nicht das Motiv, sondern der Akt des Malens selbst – nicht das ›was‹, sondern das ›wie‹. Dornfeld konzentriert sich auf ungewöhnliche Perspektiven, schlichte Formen und kräftige Farben. Buntfarbig treten Figuren aus düsteren Gründen hervor und schwanken zwischen frontaler Zuwendung und gleichzeitiger Abkehr. Matthias Dornfelds Werk offenbart ein komplexes Zusammenspiel von Reflexion und Empfindung, das gerade aus jenen Gegensätzen seinen Reiz und seine Wirkung entfaltet. 
18.01. – 29.03.2026
https://www.achimfreyer.com/ausstellung/matthias-dornfeld/

Getreu dem Leitmotiv „Kein Tag ohne Linie“ begreift Achim Freyer das Zeichnen als unaufhörlichen Prozess: Jede Spur auf dem Papier ist die vitale Niederschrift eines Lebensweges, der sich – mal tastend, mal impulsiv – entfaltet.
Die Ausstellung Achim Freyer – Kein Tag ohne Linie zeigt dieses Werden als tägliche Notwendigkeit. In der Unmittelbarkeit des Augenblicks entstehen Figuren, Orte und Landschaften, die zwischen spielerischer Leichtigkeit und existenzieller Tiefe oszillieren – eine energetische Brücke zwischen innerem Empfinden und gelebter Erfahrung.
03.05. – 05.07.2026
https://www.achimfreyer.com/ausstellung/achim-freyer-keuin-tag-ohne-linie/

Der Maler, Graphiker und Theaterregisseur Achim Freyer ist auch ein begeisterter Kunstsammler. Seine Privatvilla in Lichterfelde beherbergt neben Werken namhafter Künstler auch Bilder und Objekte unbekannter Maler und Graphiker. Hier hängen sie dicht an dicht, mitunter buchstäblich bis unter die Decke. Ein Veranstaltungsprogramm aus Lesungen, Konzerten, Gesprächsrunden ergänzt dieses Angebot der Achim Freyer Stiftung, die als Träger des Kunsthauses fungiert.
Eine Besichtigung der Dauerausstellung ist an Sonntagen nach Anmeldung mit einer Führung möglich.

Achim Freyer Stiftung
Kunsthaus im Kadettenweg 53, 12205 Berlin
Besucherinformationen: https://www.achimfreyer.com/besucherinformationen/
https://www.achimfreyer.com/

Kurzfilm über Achim Freyer und sein Kunsthaus

 

Schwartzsche Villa, Studio

Einst großbürgerlicher Sommersitz, heute Kulturhaus – die Schwartzsche Villa hat in den 125 Jahren ihres Bestehens viel erlebt.
Mit Fotografien, Architekturzeichnungen und Reproduktionen von Originaldokumenten stellt die Ausstellung die Villa und die Bankiersfamilie Schwartz vor, die das Haus in den Jahren 1895–1897 erbauen ließ. Nachverfolgt werden zudem die wechselvolle Geschichte des Gebäudes nach 1945 und der hürdenreiche Weg zu seiner Nutzung als Kulturhaus.

Die Villa Schwartz
Dauerausstellung
Mo–Fr 10–18 Uhr
Eintritt frei
Grunewaldstraße 55
12165 Berlin

 

Galerie Wannsee

Eine ständige Ausstellung ausgewählter Werke von Johannes Niemeyer, Gerda Rotermund, Max Ziegert, Sandy Cheyne, Hans Stübner, Marina Schnurre u. a. finden Besucher im Kaminzimmer und im „Balkenzimmer“, dem ältesten und nach Aussagen der Historiker und Berliner Denkmalspfleger über 350 Jahre alten Raum des Hauses, der dem Hauseigentümer als Arbeitszimmer dient.

Grüner Weg 29, 14109 Berlin
Öffnung zu Veranstaltungen und nach Vereinbarung
https://www.galerie-wannsee-verlag.de/

 

 

 

Daniela von Treuenfels

 

 

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