
Kunst to go: Großformatige Acrylleinwände, leuchtende Aquarelle, ungewöhnliche Fotografien oder auch filigrane Papierobjekte – zwischen den täglichen Besorgungen kann man am ersten Freitag eines Monats Kunst im LIO genießen. | Foto: Ulrike Meyer
Malerei, Skulptur, Fotografie – in Steglitz-Zehlendorf gibt es viele Anlässe und Orte für Kunstgenuss
An dieser Stelle möchten wir Ihnen einen Überblick über die künstlerische Vielfalt in unserem Bezirk geben.
Die Reihenfolge der Auflistung entspricht der Reihenfolge in unserem Posteingang. Eine Wertung oder ein Ranking ist damit nicht verbunden.
Neben Ausstellungen haben hier auch Kunst(handwerk)märkte ihren Platz.
Fehlt etwas? Hinweise bitte an:
redaktion@stadtrand-nachrichten.de
Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte informieren Sie sich vor einem Besuch auf den Webseiten der Ausstellungsorte.
Kunst im LIO
Jeden 1. Freitag im Monat stellen 5 Künstlerinnen und Künstler aus dem Süden Berlins eigene Werke aus. Ein Mix aus allen Genres und von Hobbykunst bis zum Meisterschüler ist alles vertreten. Im nun 4. Jahr sollen die Ziele der Kunstschaffenden (Kommen die Menschen nicht zur Kunst, geht die Kunst zu den Menschen) erweitert werden: So findet der 5. März 2027 unter dem Motto „Weltfrauentag“ statt. Weitere Thementage sind in der Planung.
An den Ausstellungsfreitagen sind die Akteure von 9-18h anwesend und zu Gesprächen mit Interessierten bereit.
Auch neue Künstler sind willkommen, Anmeldungen an Bruno Jod: bruno-jod@t-online.de
Ort der Ausstellung: Einkaufszentrum LIO am S-Bahnhof Lichterfelde Ost
Kunst im Blumenkiez
Kunst entdecken, Künstlerinnen und Künstler kennenlernen und dabei einen besonderen Teil Lichterfeldes erkunden: Vom 4. September bis 2. Oktober 2026 wird der Blumenkiez rund um den S-Bahnhof Botanischer Garten für vier Wochen zur Kunstmeile.
18 Künstlerinnen und Künstler, die im Blumenkiez und Umkreis leben oder arbeiten, zeigen Malerei, Fotografie und Skulpturen in Geschäften, Cafés und weiteren Ausstellungsorten.
Alle Infos auf der Webseite kunstimblumenkiez.de
Petruskirche
Die Bilder der Künstlerin Isabel Glathar folgen klaren Konzepten. Ihnen liegen Berechnungen und Konstruktionen zugrunde, die eigenen Gesetzmäßigkeiten folgen. Daraus entwickeln sich Strukturen und Rhythmen.
Durch die Farbe entstehen Räume und ein Spiel der Kräfte: Licht und Schatten, Bewegung und Ruhe, Veränderung und Konstante, Konzentration und Auflösung.
Lesen Sie dazu auch die Laudatio von Ulrike Meyer hier bei uns.
Ausstellungsdauer: 6.8. – 27.9.26
https://www.petrus-kultur.de/ausstellungen
Ausstellungsort Landarbeiterhaus Kleinmachnow
Die Bronzeskulpturen von Susanne Kraisser beschwören in ihrer grazilen Harmonie die großen Vorbilder klassischer Bildhauerkunst. In wirkungsvollem Kontrast dazu stehen die poetisch-autobiografischen Bilder des Malers Georg Weise mit ihren gebrochenen Farben und rissigen Oberflächen.
Vernissage am 30. August um 16 Uhr
30. August bis 27. September
Die Ausstellung ist geöffnet samstags und sonntags von 14.00 -18.00 Uhr, Eintritt frei
Galerie Creative Game
Anlässlich der Art Week Berlin veranstaltet die Galerie Creative Game einen KUNSTSALON. Mit Alvine Bonjer, Joseph Crachiola, Pia Engelbrecht-Affeld, David Gunderlach, Albert Heiser, AH, Karin Hirsch, Bruno Jod, Norbert Kluge, Diether Münchgesang, Bodo Niggemann,Peter Scholz und Visuman. Die Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Richtungswechsel 2026.
Vernissage
Freitag, 11. September 19 Uhr
Öffnungszeiten
Samstag/Sonntag: 12. – 13. September 13 – 17 Uhr
Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag:
16. – 20. September 13 – 17 Uhr
Finissage
18. September 19 Uhr
Live Music mit Myles.Kooper
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Die Kunst der Neoexpressionistin Senta Minzlaff erwachte im wilden Berlin der 1960er Jahre und verschwand nach ihrem Tod aus der Öffentlichkeit. Dass Senta Minzlaff heute neu entdeckt werden kann, verdankt sie einem außergewöhnlichen Fund. Der Berliner Kunstsammler Dr. Wolfgang Etterich stieß bei einem Nachlassverwerter zufällig auf einen wesentlichen Teil ihres Werks.
Die Farbenlust, der expressive Duktus und die Themen der Künstlerin Senta Minzlaff (1909-1999) stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung. Ihr expressionistischer Malstil machen Senta Minzlaff zu einer Leitfigur der 1960er Jahre in Berlin.
Minzlaffs Bilder sprengen die Grenze zwischen beobachteter Wirklichkeit und entfesselter Fantasie. Leuchtende Komplementärfarben, expressive Figuren, Tiere, Gärten, Reisebilder und traumartige Wesen verdichten sich zu einer Bildwelt von großer sinnlicher Präsenz.
Minzlaff war von 1965 bis zu ihrem Tod Mitglied im Verein der Berliner Künstlerinnen und später auch in der GEDOK Berlin. Sie beteiligte sich über Jahrzehnte an Ausstellungen; 1966 zeigte das Kunstkabinett am Berliner Schillertheater eine Einzelausstellung mit 87 Arbeiten. 1992 war sie in der Jubiläumsausstellung „Profession ohne Tradition. 125 Jahre Verein der Berliner Künstlerinnen“ im Martin-Gropius-Bau vertreten. Und dennoch geriet ihr Werk nach ihrem Tod weitgehend aus dem Blick.
Öffnungszeiten
24. Oktober – 8. November 2026, 14 – 18 Uhr
Montags geschlossen
Vernissage
Freitag, 23. Oktober 2026, 19 Uhr
Finissage
Freitag, 6. November, 19 Uhr
Live Music mit Myles.Kooper
Persönlicher Besichtigungstermin:
030 – 715 01 01 oder 0172 – 327 92 22
Galerie Creative Game
Jägerstraße 12A
12209 Berlin-Lichterfelde
Ratswaage Lankwitz
Im September: “EMOTIONAL GRID” – Mixed Media und Keramik von Antje Lantelme und Sandra Kemmann.
Die Vernissage findet am Sonntag, den 13.09.26 ab 14:00 Uhr statt.
Ein weiterer offener Sonntag in Anwesenheit der Künstlerinnen ist am 20.09.26 von 14:00-17:00 Uhr.
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Im Oktober begrüßt die Ratswaage die Künstlerin Sabine Schultze mit ihrer Ausstellung “Stadtbild-er”.
Aquarelle und Acryl unter dem Motto: “Kunst ist etwas – sinnlich – zu betrachten.
Die Vernissage findet am Sonntag, den 18.10.26 ab 14:00 Uhr statt.
Ein weiterer offener Sonntag in Anwesenheit der Künstlerin ist am 25.10.26 von 14:00-17:00 Uhr.
Museum Europäischer Kulturen
Poppige Farben auf goldenem Grund neben tiefschwarzer Brautkleidung: Donauschwäbische Trachten geben überraschende Einblicke in die einstigen Lebenswelten von Frauen und Mädchen.
Die Ausstellung schlägt Brücken zwischen Tradition und Moderne, Ideologie und Realität, einstigem und heutigem textilen Upcycling. Sie gibt Einblicke in das Leben von Donauschwäbinnen, die sich als Nachkommen deutschsprachiger Ausgewanderter vom späten 17. bis zum 19. Jahrhundert im Königreich Ungarn niederließen. Dort lebten sie als eine ethnische Gruppe unter vielen.
20 Kleiderensembles, zahlreiche Fotografien, Zeichnungen von Erna Piffl und weitere Objekte machen deutlich: Persönliche Erinnerungen sind in Textilien eingewebt, Lebensgeschichten untrennbar mit ihnen verbunden. Sie laden die Besucherinnen und Besucher ein, in europäische Geschichte(n) über Ankommen, Existenz, Abgrenzung und Integration, Ver- und Entwurzelung einzutauchen.
Schwerer Stoff: Frauen – Trachten – Lebensgeschichten
24.04.2026 bis 29.03.2027
https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/schwerer-stoff/
Gutshaus Steglitz
Alberto Giacometti (1901–1966) zählt zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Besonders sein einzigartiges und unverkennbares plastisches Werk ist von Weltrang: Seine gelängten, fragilen Figuren, die Köpfe und Büsten, über- und unterlebensgroß, scheinen sich im Raum zu verflüchtigen und doch treten sie uns mit einer ungeheuren Physis und Präsenz gegenüber. Das Zentrum der Ausstellung bilden vier Bronzen. Ihre Sujets sind exemplarisch für das Œuvre, dessen Motive sich zunehmend auf einige wenige reduzieren: Petit buste sur double socle (1940/41), Femme debout (um 1947), La Cage (première version) (1950) und Tête de Diego (um 1955). Sie werden begleitet von Malereien und Papierarbeiten, die Giacomettis Auseinandersetzung mit der Figur und dem Raum erlebbar machen: Darstellungen von stehenden Frauen, gehenden Männern, von Köpfen, von Menschenmengen in den Straßen von Paris.
Helmut Klewan (Jg. 1943) war von 1970 bis 1999 Galerist in seiner Heimatstadt Wien und später in München. Seither ist er Sammler. Er hat die umfangreichste Privatsammlung von Werken Alberto Giacomettis im deutschsprachigen Raum.
Giacometti. Figur. Raum – Plastik, Malerei und Papierarbeiten aus der Sammlung Klewan
ab 5. November
Mo–So 10–18 Uhr
Eintritt frei
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Die Ausstellung Osage Orange der Künstlerinnen Antje Majewski und Jen Tiger erzählt anhand eines Baums, des Osagedorns, eine verflochtene Geschichte über indigene Kultur, Kolonisierung und Transformationen von Landnutzung.
Ausgehend von der Faszination für die gelbgrün schimmernden Früchte der Maclura Pomifera, die sich im Herbst auch im nahe des Gutshauses gelegenen Botanischen Garten finden, entwickelte Antje Majewski ein rechercheintensives Langzeitprojekt mit einer Gruppe von Werken, welche die Osage Orange in unterschiedlichen Bedeutungszusammenhängen und Medien (Malerei, Video, Installation) in den Blick nehmen. Der Osagedorn führte Majewski in die Vergangenheit und in die USA, das Herkunftsland des Baums. Er ist nach der indigenen Osage Nation benannt, die das Holz des Baums besonders für den Bau von Jagdbögen schätzte. Videointerviews mit dem Osage-Ältesten Raymond Lasley, der heute noch Jagdbögen aus Osage-Holz herstellt, und dem Forstexperten Mark Bays öffnen ein Panorama aus Vertreibung, Siedlungsgeschichte, ökologischen Krisen und Wiederaufforstung.
Jen Tiger untersucht seit Jahren die Geschichte der Zwangsassimilation der Osage in Kirchen- und Internatsschulen, in denen Kinder – darunter ihre eigenen Vorfahren – von ihren Familien getrennt und in die Wertewelt der weißen Siedlergesellschaft überführt werden sollten.
In zahlreichen Archiven hat sie Fotografien, Dokumente und Berichte zusammengetragen und aus diesem Material eine dichte visuelle Sprache entwickelt, die Trauma und Widerstand gleichermaßen sichtbar macht.
Antje Majewski & Jen Tiger – Osage Orange
29. Mai bis 18. Oktober 2026
Mo–So 10–18 Uhr, Eintritt frei
Eröffnung: Donnerstag, 28. Mai 2026, 18.30 Uhr
Gutshaus Steglitz
Schloßstraße 48, 12165 Berlin
Kunsthaus Dahlem
Das Kunsthaus Dahlem zeigt mit Jetztzeit – Layers of the Present die erste institutionelle Einzelausstellung von Gulnur Mukazhanova in Berlin. Die Künstlerin, deren Werk textile Arbeiten, Fotografie und installative Formate umfasst, entwickelt hierfür eine ortspezifische Installation, die sich – in Anlehnung an Walter Benjamins Begriff der »Jetztzeit« – mit der Frage auseinandersetzt, wie Vergangenheit unsere Gegenwart und unser Denken prägt.
Gulnur Mukazhanova (*1984, Semipalatinsk, Kasachstan) lebt seit zwanzig Jahren in Berlin und zählt zu den bekanntesten Künstler:innen ihres Herkunftslandes. Ihre Arbeiten verbinden textile Traditionen Zentralasiens mit Ansätzen der Konzeptkunst und Abstraktion. Im Zentrum ihrer Praxis stehen Fragen von Erinnerung, Identität, Migration und kulturellem Wandel. Dabei arbeitet sie vor allem mit Filz – einem Material, das tief in nomadischen Handwerkstraditionen verwurzelt ist und das sie in raumgreifenden Installationen zu einem Träger von Geschichte, Körperlichkeit und kollektiver Erfahrung transformiert.
4.7. bis 4.10.2026
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Melanie Ender hat für ihre Ausstellung im ehemaligen Atelier von Arno Breker, dem führenden Monumentalbildhauer des Nationalsozialismus, feingliedrige, ortsspezifische Installationen konzipiert, die sich jedem Anspruch auf Dauerhaftigkeit widersetzen. Die Künstlerin untersucht, wie auf Stabilität und Kontrolle angelegte Strukturen im Laufe der Zeit ihre Offenheit für Transformation enthüllen. Gerade Linien verzerren sich, vermeintlich starre
Metallstäbe balancieren in fragilen Situationen – Enders Arbeiten bleiben sensibel und reaktionsfähig für ihre Umgebung. Auf diese Weise entstehen Werke, die starre Ordnungen auflösen und Prozesse der Veränderung erfahrbar werden lassen.
Melanie Ender (*1984, Wien) lebt und arbeitet überwiegend in Wien. Ihre skulpturale Praxis ist prozessorientiert und basiert auf einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Material als einem aktiven Gegenüber. Sowohl für die Ausstellung im Kunsthaus Dahlem als auch in ihren aktuellen Arbeiten beschäftigt sie sich verstärkt mit korrodiertem Stahl und Textilien. Mit oft nur minimalistischen Eingriffen macht sie das Potenzial dieser Materialien für Veränderung und Wandlung sichtbar.
4.7. bis 4.10.2026
Brücke-Museum
Das Projekt Learning from … Nature denkt den klassischen Skulpturengarten neu. Auf dem großen Waldgrundstück, rund um das Brücke-Museum entsteht ein künstlerischer Naturlehrpfad. Zeitgleich zeigt das Museum eine Ausstellung, die das historische Streben der Brücke-Künstler nach einer Harmonie zwischen Mensch und Natur untersucht und damit die Beschäftigung von Learning from … Nature mit der Brücke-Kunst verbindet und vertieft.
ab 5. Juli
https://www.bruecke-museum.de/de/programm/ausstellungen/4196/learning-from-nature
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Anfang des 20. Jahrhunderts verließen Ernst Ludwig Kirchner, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel die Städte, um in der Natur zu malen und zu leben. In ihren Gemälden, Zeichnungen, Druckgraphiken und Aquarellen feiern sie die Landschaft, das Lebendige, den menschlichen Körper, das dynamische Sein. Die Ausstellung thematisiert das Streben der Brücke-Künstler nach einer Harmonie zwischen Mensch und Natur.
5. Juli bis 25. Oktober
https://www.bruecke-museum.de/de/programm/ausstellungen/4198/brcke-natur-natur-brcke
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Das Brücke-Museum präsentiert die erste umfassende Schau zur Schwedischen Moderne in Deutschland. Der Schwerpunkt der Präsentation liegt auf den Künstlergruppen De Unga [Die Jungen], De åtta [Die Acht] und den Göteborg-Koloristen. Wie die Brücke-Künstler wollten auch diese sich von festgefahrenen akademischen Traditionen lösen und neue künstlerische Wege beschreiten. Gezeigt werden Schlüsselwerke aus der Sammlung des Moderna Museet in Stockholm. Nachdem die Sammlung des Brücke-Museums 2024 in Stockholm zu sehen waren, präsentiert die Ausstellung Schwedische Moderne den zweiten Teil und kann so erstmalig Höhepunkte des Moderna Museets in Berlin zeigen.
7. November 2026 bis 28. Februar 2027
https://www.bruecke-museum.de/de/programm/ausstellungen/4208/schwedische-moderne
Brücke-Museum
Bussardsteig 9
14195 Berlin
Haus am Waldsee
Zum 80-jährigen Jubiläum 2026 richtet das Haus den Blick zurück auf seine Anfangsjahre – auf den Wandel vom privaten Wohnhaus zum Ausstellungshaus, auf Brüche und Kontinuitäten der Nachkriegszeit und auf die Spuren, die diese Entwicklungen im Selbstverständnis der Institution hinterlassen haben.
Ab dem 20. Februar feiert der Kunstort in der ehemaligen Industriellenvilla Haus Knobloch seinen Geburtstag mit diversen Ausstellungen.
Die Übersicht: https://hausamwaldsee.de/vorschau/
Villa Liebermann
Im Sommer 2026 widmet sich die Liebermann-Villa am Wannsee in der vierten Ausstellung der Reihe IM FOKUS einem bislang wenig beachteten Aspekt im Werk Max Liebermanns: seinen Pastellen. Die Ausstellung zeigt anhand ausgewählter Motive, wie sehr die Pastelltechnik Liebermanns Bildsprache prägte und welchen Rang diese Arbeiten in seinem Gesamtwerk einnehmen.
Lesen Sie dazu auch die Ausstellungsempfehlung von Ulrike Meyer: https://stadtrand-nachrichten.de/liebermanns-pastelle-eine-welt-in-kreide/
6. Juni bis 21. September 2026
Liebermann-Villa am Wannsee, Colomierstraße 3, 14109 Berlin, www.liebermann-villa.de
Schwartzsche Villa
Die Einzelausstellung von Niina Lehtonen Braun beschäftigt sich mit dem weiblichen Körper und seinen Veränderungen, wie beispielsweise durch die Wechseljahre oder die Geburt und sogenannte Frauenkrankheiten. Bereits seit vielen Jahren erkundet Niina Lehtonen Braun in ihren Collagen und Gemälden die Frau als Teil einer Generationenkette, verschiedene Rollen des Frauseins und die damit verbundenen Erwartungen und Zuschreibungen. Die Ausstellung und das begleitende Kunstbuch ermöglichen durch die eigenen persönlichen Themen auch einen sensiblen Zugang für andere und ein Eintauchen in Fragen rund um den weiblichen Körper.
Es entsteht ein dichtes Geflecht von Narrationen, Bildern und Assoziationen. Gefundene Materialien, Zeitungsausschnitte, Fotografien, ein Animationsfilm und Zeichnungen werden gemeinsam mit Malereien zu einem Ganzen verschmolzen, das ein vielschichtiges und berührendes Bild zeichnet, was es bedeutet, Frau, Freundin, Mutter oder Tochter zu sein.
Niina Lehtonen Braun – My body is my studio
Kulturhaus Schwartzsche Villa, Galerie
14. Mai bis 27. September 2026
Mo–So 10–18 Uhr, Eintritt frei
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Der in Berlin und Hongkong lebende Künstler Isaac Chong Wai führt einen posthumen Dialog mit Käthe Kollwitz, einer der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.
Thematisch stehen Mütter und ihre Angst vor dem Krieg im Hinblick auf ihre Kinder im Fokus. Welche Gefühle der Schuld, Trauer und Wut begleiten sie? Die Beziehung zwischen Müttern und Kindern wird beleuchtet, ebenso die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart.
Käthe Kollwitz verlor selbst im Jahr 1914 ihren Sohn Peter und setzte sich mit ihrem Verlust in Zeichnungen, Radierungen und Skulpturen auseinander. Drei dieser Plastiken, unter anderem eine der bekanntesten: „Pietà“ (aus den Jahren 1937–38), werden im Kulturhaus Schwartzsche Villa zu sehen sein.
Isaac Chong Wai & Käthe Kollwitz – Die Mütter
Eröffnung: Donnerstag, 8. Oktober, 18–21 Uhr
9. Oktober 2026 bis 31. Januar 2027
Mo–So 10–18 Uhr, Eintritt frei
https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/auf-einen-blick/kultur/
Bernhard Heiliger Stiftung
Derzeit keine Ausstellung bekannt, der Skulpturengarten zeigt Großskulpturen von Bernhard Heiliger: https://bernhard-heiliger-stiftung.de/werk/skulpturengarten/
Bernhard-Heiliger-Stiftung
Käuzchensteig 8, 14195 Berlin
https://bernhard-heiliger-stiftung.de/
Achim Freyer Stiftung
Zur Berlin Art Week 2026 präsentiert das Achim Freyer Kunsthaus die erste institutionelle Einzelausstellung der jungen Malerin Lunita-July Dorn (*1999). In großformatigen Gemälden und Zeichnungen macht sich Dorn immer wieder zur imaginären Protagonistin. Ob einzeln oder in Vielzahl – ihr eigenes Porträt bildet den Ausgangspunkt für eindringliche malerische Selbstbefragung und anmutige, autofiktionale Erzählungen. Vor- und Überzeichnungen, Schichtungen, Ausstreichungen und wieder freigelegte Passagen bleiben in ihren Werken bewusst sichtbar. So erscheint ihre Suche nach Identität nicht als abgeschlossen, sondern als Zustand permanenter Wandlung.
12.09. – 13.12.2026
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Der Maler, Graphiker und Theaterregisseur Achim Freyer ist auch ein begeisterter Kunstsammler. Seine Privatvilla in Lichterfelde beherbergt neben Werken namhafter Künstler auch Bilder und Objekte unbekannter Maler und Graphiker. Hier hängen sie dicht an dicht, mitunter buchstäblich bis unter die Decke. Ein Veranstaltungsprogramm aus Lesungen, Konzerten, Gesprächsrunden ergänzt dieses Angebot der Achim Freyer Stiftung, die als Träger des Kunsthauses fungiert.
Eine Besichtigung der Dauerausstellung ist an Sonntagen nach Anmeldung mit einer Führung möglich.
Achim Freyer Stiftung
Kunsthaus im Kadettenweg 53, 12205 Berlin
Besucherinformationen: https://www.achimfreyer.com/besucherinformationen/
https://www.achimfreyer.com/
Kurzfilm über Achim Freyer und sein Kunsthaus
Schwartzsche Villa, Studio
Einst großbürgerlicher Sommersitz, heute Kulturhaus – die Schwartzsche Villa hat in den 125 Jahren ihres Bestehens viel erlebt.
Mit Fotografien, Architekturzeichnungen und Reproduktionen von Originaldokumenten stellt die Ausstellung die Villa und die Bankiersfamilie Schwartz vor, die das Haus in den Jahren 1895–1897 erbauen ließ. Nachverfolgt werden zudem die wechselvolle Geschichte des Gebäudes nach 1945 und der hürdenreiche Weg zu seiner Nutzung als Kulturhaus.
Die Villa Schwartz
Dauerausstellung
Mo–Fr 10–18 Uhr
Eintritt frei
Grunewaldstraße 55
12165 Berlin
Galerie Wannsee
Eine ständige Ausstellung ausgewählter Werke von Johannes Niemeyer, Gerda Rotermund, Max Ziegert, Sandy Cheyne, Hans Stübner, Marina Schnurre u. a. finden Besucher im Kaminzimmer und im „Balkenzimmer“, dem ältesten und nach Aussagen der Historiker und Berliner Denkmalspfleger über 350 Jahre alten Raum des Hauses, der dem Hauseigentümer als Arbeitszimmer dient.
Grüner Weg 29, 14109 Berlin
Öffnung zu Veranstaltungen und nach Vereinbarung
https://www.galerie-wannsee-verlag.de/
Daniela von Treuenfels
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Ehemaliger Rad- und Fußweg Unter den Eichen - geht jetzt alles auf Anfang? Back to the Roots? | Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Die umkämpfte rund 600 Meter lange Radspur auf der B1 entlang des Botanischen Gartens bleibt bis auf Weiteres bestehen. Eine Sondersitzung des Verkehrsausschusses der BVV geriet zum wahlkampfgeprägten Schlagabtausch.
Die Bezirksverwaltung sieht vor einer Umsetzung des von der Senatsverwaltung angeordneten Rückbaus der Radwegeanlage auf der Straße Unter den Eichen (
Wir würden diese Liste „Kunstausstellungen in Steglitz-Zehlendorf“ gern um die „Europäischen Tage des Kunsthandwerks“ am Ludwig-Beck-Platz ergänzen.
Termin: 7. April 2024, 11 bis 18 Uhr.
Wer mitmachen möchte, meldet sich gern bei uns: kontakt@family-and-friends-ev.de, Fon: 030-3055521
Erste Informationen: https://www.family-and-friends-ev.de/europaeische-tage-des-kunsthandwerks
Liebe Frau Scholz,
das haben wir gerne gemacht – viele Grüße!
Danke!
Derzeit läuft eine Blogparade unter dem Titel: Wie, wann und warum bist Du Künstler*in geworden. Erzählst Du mir Deine Geschichte? Der Link zum Aufruf: https://claudia-r-scholz.de/blogparade-wie-wann-warum-kuenstler-geworden/
Jeder Beitrag, der uns erreicht, wird mit Shoutout bei Social Media, bei uns auf der Website und auf der Seite des / der Künstler*in gewürdigt. Nach Ablauf der Blogparade gibt es eine Zusammenfassung.
Freue mich über Feedback.
Herzliche Grüße,
Claudia Scholz
Fon. 030 305 55 21