Kleiner Singvogel verzögert Schulbau

  Platzmangel, Sparmaßnahmen, Bauverzögerung: Der Schulausschuss besprach Themen der nächsten...

Tietzenweg wird fahrradfreundliche Strecke

  Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster...

Demo für Vielfalt in Bibliotheken

  Die Stadträtin stoppte eine Kinderbuch-Lesung, es folgte der Vorwurf der Zensur. Junge...

Radweg Unter den Eichen: Desaster mit Ansage

  Eine Radwegeanlage wird zurückgebaut. Die Verantwortlichen müssen sich den Vorwurf gefallen...

Villa Kult steht zum Verkauf

  Die Eigentümer verabschieden sich in den Ruhestand – und Lichterfelde verliert...

Aktuelles (Auswahl)

Tietzenweg wird fahrradfreundliche Strecke

Tietzenweg wird fahrradfreundliche Strecke

  Damit auch alles glatt läuft für die Radfahrer, wurde jetzt das Kopfsteinpflaster abgefräst. Vor gut einem halben Jahr wurde auf dem Tietzenweg zwischen Unter den Eichen und Gardeschützenweg die Fahrradstraße fertiggestellt. Hier haben Radfahrer Vorrang,...

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Demo für Vielfalt in Bibliotheken

Demo für Vielfalt in Bibliotheken

  Die Stadträtin stoppte eine Kinderbuch-Lesung, es folgte der Vorwurf der Zensur. Junge Leute trafen sich zum Protest, der mit einem Eklat endete. Daniel Eliasson ist ein bisschen stolz – er hat den Anlass dafür geschaffen, dass sich an einem warmen...

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„Die Bibliothek ist ein wichtiger dritter Ort“

„Die Bibliothek ist ein wichtiger dritter Ort“

  Für Franzi Groß sollen Bibliotheken demokratische Institutionen sein, die Vielfalt fördern. Ihre Rede anlässlich einer Protestaktion junger Menschen am 31. August auf dem Hermann-Ehlers-Platz gegen „Zensur“ der zuständigen Stadträtin veröffentlichen wir hier im...

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Villa Kult steht zum Verkauf

Villa Kult steht zum Verkauf

  Die Eigentümer verabschieden sich in den Ruhestand – und Lichterfelde verliert möglicherweise einen Ort der Kunst und Gastlichkeit. Die ehemalige Offiziersvilla am Hindenburgdamm 12 wird derzeit auf der Plattform Immoscout für 2,5 Millionen Euro zum Verkauf...

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„Meine Berliner Mauer“ in Wannsee

„Meine Berliner Mauer“ in Wannsee

  65 Jahre Berliner Mauer – zum Jubiläum hat eine Künstlerin eine 30 Meter lange Wand errichtet. Das Kunstobjekt wird kontinuierlich weiterentwickelt. von Anja Beecken Zum 65.Mal jährte sich in diesem Jahr das Ereignis des Baus der Mauer. Das Bauwerk...

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Mehr als Muster: die Faszination der Linien

Mehr als Muster: die Faszination der Linien

  In der Petruskirche am Oberhofer Platz ist derzeit die Ausstellung „Rhythmus-Raum-Farbe“ mit Werken der Künstlerin Isabel Glathar zu sehen. Zur Vernissage sprach Ulrike Meyer. Wir veröffentlichen die Laudatio im Wortlaut: Isabel Glathars Bilder strahlen Ruhe...

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Neubau der Bäkebrücke ab Frühjahr

Neubau der Bäkebrücke ab Frühjahr

  Die seit Jahren immer wieder verschobene Neuerrichtung der Bäkebrücke über den Teltowkanal kann beginnen. Bis Frühjahr 2029 soll das neue Bauwerk stehen. Dass es jetzt tatsächlich endlich losgehen kann, ist dem Sondervermögen des Bundes zu verdanken. „Nachdem...

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Tempo 30? Nein! Doch! Ohh!

Tempo 30? Nein! Doch! Ohh!

  Erfolgreiche Klage gegen Berliner Senat: Das Verwaltungsgericht Berlin gibt einem Eilantrag der Deutschen Umwelthilfe für Tempo 30 in der Albrechtstraße statt. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) habe „mit ihrem Eilantrag den Erhalt von Tempo 30 in der...

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Ein Garten ohne Wasser?

Ein Garten ohne Wasser?

  Wie zwei Anwohner aus Steglitz das Blumenbeet an der Feuerwache pflegen und eine verlässliche Wasserquelle fordern. Ein leichter Regen setzt ein, während Jutta Guth von den Pflanzen im Rondell an der Ecke Südendstraße/Plantagenstraße erzählt. „Wir haben uns...

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Liebermanns Pastelle – eine Welt in Kreide

Liebermanns Pastelle – eine Welt in Kreide

  Erneut lädt die Liebermann Villa in ihrem diesjährigen Jubiläumsjahr zu einer außergewöhnlichen Ausstellung ein, mit der sie eine kreative Facette des Künstlers Max Liebermann präsentiert, die selten im Focus der Öffentlichkeit steht: Liebermanns Pastelle,...

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Stöberkiste: Straßen-ABC

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 Bezirk in Bildern

Bahnhofs-Wirtschaft

Jungfernstieg, Lichterfelde Ost

Lilienthalpark

Schütte-Lanz-Straße, Lichterfelde

Heizkraftwerk Lichterfelde

TV-Asahi-Kirschblütenallee

Mauerweg, Lichterfelde/Teltow

Der Bierpinsel

Schloßstraße, Steglitz

Die Petruskirche

Oberhofer Platz, Lichterfelde

Gemeindepark Lankwitz

Schwartzsche Villa

Grunewaldstraße, Steglitz

Der Fliegeberg

auch der Lilienthalberg genannt, Lichterfelde

Karlsplatz

Ringstraße, Lichterfelde

Das Rathaus Steglitz

Ecke Schloßstraße/Grunewaldstraße

Kaiser-Wilhelm-Straße

Lankwitz

U-Bahnhof Dahlem-Dorf

Stadtpark Steglitz

Blick vom Lilienthalberg

Lichterfelde

Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin

Dahlem bzw. Lichterfelde

Hermann-Ehlers-Platz

Rathaus Steglitz

Otto-Lilienthal-Denkmal

Bäkepark, Lichterfelde

Bahnhof Berlin-Lichterfelde West

Dreifaltigkeitskirche

Lankwitz

Schloßstraße

Steglitz
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Kleiner Singvogel verzögert Schulbau

[caption id="attachment_104385" align="aligncenter" width="500"] Die Mönchsgrasmücke. | Foto: Stefanie Ulrich[/caption]   Platzmangel, Sparmaßnahmen, Bauverzögerung: Der Schulausschuss besprach Themen der nächsten Legislatur. Kritik an der von den Grünen so kurz vor den Wahlen beantragten Sondersitzung kommt von der CDU – eine Retourkutsche ist am Montagnachmittag angesetzt: Im Verkehrsausschuss muss sich Stadtrat Urban Aykal (Grüne) scharf formulierten Besprechungspunkten stellen. Gut Ding will Weile haben. Im Bezug auf die Bezirksverordnetenversammlung bedeutet das in diesen Zeiten: Zwischen der Sommerpause und der Wahl zum Abgeordnetenhaus und den Bezirksparlamenten am 20. September finden keine Sitzungen statt. Mit der Entspanntheit von „Keine Termine und leicht einen sitzen“ hat das wenig zu tun, schließlich läuft der Kampf um die Wählerstimmen auf Hochtouren. Da sehen es die Parteien nicht gerne, wenn einer die Regeln bricht. Den Vorwurf, mit der Beantragung einer Sondersitzung des Schulausschusses eine Bühne für den eigenen Wahlkampf zu schaffen, muss sich derzeit Ulrike Kipf anhören. Die Bildungsexpertin und Fraktionsvorsitzende der Grünen hatte die Zusammenkunft beantragt, weil es, wie sie sagt, viele offene Fragen gibt und auch Dinge, die dringend besprochen werden mussten. Einer, der ihr da Recht gibt und „ein bisschen Wahlkampf“ nicht als störend empfindet, ist Sören Grawert von der FDP. „Wir hatten eine ausführliche, intensive und sinnvolle Sitzung“, so der Spitzenkandidat der Freien Demokraten im Berliner Südwesten. So habe man zur Kenntnis nehmen müssen, dass sich der geplante Bau der Sekundarschule am Ostpreußendamm verzögert. Der Grund ist die Umsiedlung von drei Brutpaaren der Mönchsgrasmücke, die das Baufeld besiedelten. Die Vogelart ist nicht gefährdet. Das ist keine gute Botschaft für die Familien, die – mit dem Versprechen einer zeitnahen Realisierung – ihre Kinder im nahegelegenen Oberstufenzentrum zur Schule schicken, wo notdürftig zwei siebte Klassen eingerichtet wurden. Formal gehören die Schüler zur Max-Von-Laue-Schule in der Dürerstraße in Lichterfelde West. Eine direkte Busverbindung zwischen den Standorten gibt es nicht, auch sonst scheint die Ermöglichung von Zugehörigkeit ein großes Problem zu sein. So sei beispielsweise ungeklärt, wie die Teilnahme der Klassensprecher aus der „Außenstelle“ an der Schülervertretung der Max-von-Laue-Schule teilnehmen sollen, sagt Sören Grawert. Vor Ort gebe es Unklarheiten bezüglich der Aufsicht oder der Nutzung der Cafeteria. Ursächlich für die unglückliche Situation seien zwei Dinge, so Grawert: Zum einen habe der Bezirk 2018 den Bedarf für eine neue Sekundarschule angemeldet, sei aber lange nicht erfolgreich gewesen, die Mittel zu beschaffen. Das Budget muss vom Abgeordnetenhaus beschlossen werden. Schließlich hat die Bildungsverwaltung vor zwei Jahren eine neue Zugangsregelung für Gymnasien auf den Weg gebracht, was zu Folge hat, dass mehr Kinder nach der 6. Klasse auf eine Sekundarschule wechseln. Er finde diese Neuregelung des Schulgesetzes durchaus richtig, sagt der Freidemokrat, „aber man hätte vorher die Kapazitäten schaffen müssen“. Für den vorhandenen Mangel, der sich drastisch verschärft hat, braucht es Lösungen. Mit der Unterbringung von 12Jährigen an einem OSZ für Jugendliche und junge Erwachsene ist niemand so recht glücklich. Die Suche nach Auswegen müsse jetzt beginnen, sagt Ulrike Kipf. Sie möchte nicht abwarten, bis sich nach den Wahlen die BVV konstituiert hat und die Ausschüsse arbeitsfähig sind. Regelmäßig sei sie mit den betroffenen Familien in Kontakt, die von organisatorischen Unzulänglichkeiten berichten, und auch von ungeschickten pädagogischen Praktiken: So würden die Schüler, wenn sie einmal zu laut seien, ermahnt, dass sie hier schließlich nur zu Gast seien. Nicht zuletzt deshalb will die Grüne Schulpolitikerin ein eigenes „Zuhause“ für die Klassen, auch wenn es nur provisorisch ist. Eine Containerlösung müsse baldmöglichst auf den Weg gebracht werden. Der Schulausschuss hatte insgesamt eine herausfordernde Tagesordnung mit den üblichen Besprechungspunkten von der Einwohnerfrage, den Berichten aus Schulaufsicht und Bezirksamt bis zu „Verschiedenes“. Zum Thema Schulstationen, erzählt Ulrike Kipf, waren Vertretungen einiger Schulgemeinschaften anwesend – hier steht mal wieder die Frage der Finanzierung an. Wegen Kontroversen mit der Senatsebene stehen die sozialpädagogischen Angebote an den Grundschulen jedes Jahr aufs Neue in Frage. War also eine Sondersitzung im laufenden Wahlkampf zu rechtfertigen? Ja, sagt auch der Ausschussvorsitzende Dennis Klein (CDU). Die Stadtrand-Nachrichten erreichen ihn spontan unterwegs, und Klein scheint sich etwas über die Frage zu wundern. Alles sei ganz normal verlaufen, es habe ein wenig Streit über den Schulentwicklungsplan gegeben, bei inhaltlichen Fragen solle man sich an die Stadträtin wenden. Klein kandidiert für die BVV auf dem wenig aussichtsreichen Listenplatz 31. Ein Teil der Christdemokraten, die derzeit im Umfragetief um jede Stimme kämpfen, scheint das anders zu sehen. Ulrike Kipf berichtet von wüsten Beschimpfungen, „das war unterirdisch“. Dass es wenig rational weitergeht, ist wahrscheinlich. Ulrike Kipf hatte die Sondersitzung des Schulausschusses am 3. September beantragt, am Tag danach zog die CDU mit einer Sondersitzung des Verkehrsausschusses nach. Das bestätigte das BVV-Büro auf Anfrage. Im Gegensatz zur Tagesordnung des Schulausschusses hat die Agenda des Verkehrsausschusses unter dem Vorsitz von Jens Kronhagel (CDU) wenig mit den sonstigen Sitzungseinladungen gemein. Irritierend ist nicht nur die Tatsache, dass formale Programmpunkte wie Einwohnerfragestunde, Bericht aus dem Amt, Anträge, Protokollgenehmigungen oder Verschiedenes fehlen. Die Besprechungspunkte sind auch in einer ungewohnt scharfen und damit unparlamentarischen Sprache formuliert. Wann „endlich“ die „stauerzeugende Radspur“ Unter den Eichen entfernt werde. In harschem Ton wird zudem eine aus Sicht des Fragestellers ungenügende Antwort auf eine schriftliche Anfrage „erwartet“. Und zuletzt: „Künstliche Erzeugung von Parkdruck in Südende einschließlich Bismarck-Viertel durch Bezirksstadtrat Aykal, um anschließend dort Parkraumbewirtschaftung einführen zu können: Sachstand“. Die Sitzung beginnt am Montag um 17.30 Uhr im Rathaus Zehlendorf.

Daniela von Treuenfels

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