Endlich Ferien! Wer den Sommer ganz oder teilweise in der Stadt verbringt, hat viele Möglichkeiten und eine große Auswahl. Wir geben einen Überblick über die Angebote für Kinder und Jugendliche im Bezirk. Erste Adresse für alle, die Lust auf...
Aktuelles (Auswahl)
Endlich Ferien! Wer den Sommer ganz oder teilweise in der Stadt verbringt, hat viele Möglichkeiten und eine große Auswahl. Wir geben einen Überblick über die Angebote für Kinder und Jugendliche im Bezirk. Erste Adresse für alle, die Lust auf...
Die Adventisten in Deutschland feiern in diesem Jahr ihr 150jähriges Bestehen. Die Freikirche gehört zu den größten Arbeitgebern im Berliner Südwesten. Über 22 Millionen getaufte Gemeindeglieder in mehr als 93.000 örtlichen Gemeinden in 212 Ländern und Gebieten...
Wie zwei Anwohner aus Steglitz das Blumenbeet an der Feuerwache pflegen und eine verlässliche Wasserquelle fordern. Ein leichter Regen setzt ein, während Jutta Guth von den Pflanzen im Rondell an der Ecke Südendstraße/Plantagenstraße erzählt. „Wir haben uns...
Erneut lädt die Liebermann Villa in ihrem diesjährigen Jubiläumsjahr zu einer außergewöhnlichen Ausstellung ein, mit der sie eine kreative Facette des Künstlers Max Liebermann präsentiert, die selten im Focus der Öffentlichkeit steht: Liebermanns Pastelle,...
Warten auf ein Großbauvorhaben: Die Phasen des Stillstandes rund um das neue Stadtquartier „Neulichterfelde“ in Lichterfelde Süd werden kürzer. Das wurde jetzt gefeiert. Wie viel Geld haben Sie mit dem Projekt bisher verdient, Herr Groth? Thomas Groth, ältester...
Wenn jüngere Kinder ihre Interessen wirksam vertreten sollen, brauchen sie dafür besondere Unterstützung und eigene Formate. Vernetzungstreffen sind ein wichtiger Baustein für gelungene Mitsprache. Ein Gastbeitrag aus dem Kinder- und Jugendbüro Grundschulkinder...
Pläne für das Herz von Lichterfelde Ost: Eine faustdicke Überraschung und überwiegend schlechte Kompromisse. Ein Kommentar von Stephan Voß Wer hätte das gedacht? Das Bezirksamt bietet Bürgerinnen und Bürgern, Gewerbetreibenden, Marktleuten und anderen...
Am Dienstag, den 5 Mai, um 18 Uhr werden in der Petruskirche am Oberhofer Platz in Lichterfelde Ost die „Machbarkeitsstudie Kranoldplatz“ sowie das weitere Vorgehen rund um den Kranoldplatz vorgestellt. Interessierte dürfen sich auf Überraschungen...
Steglitz-Zehlendorf bekommt ein Kinder- und Jugendparlament. Das hat die BVV in der vergangenen Woche beschlossen. Wir dokumentieren die Rede von Johanna Martens, jugendpolitische Sprecherin der Fraktion der Grünen, im Wortlaut: Wir haben vor anderthalb Jahren...
Gegen die Stimmen von AfD und CDU hat die BVV sich kürzlich für ein starkes Beteiligungsgremium für Kinder und Jugendliche des Bezirkes ausgesprochen. Den Willen zu einer besseren Beteiligung von jungen Menschen hatten Grüne, SPD und FDP vor über einem Jahr...
Auf unserer interaktiven Karte finden Interessierte neben Informationen zu Größe und Ausstattung auch Links zu Nachrichten und Dokumenten. Insgesamt gibt es 138 Spielplätze in Steglitz-Zehlendorf, die vom Fachbereich Grünflächen des Bezirks gepflegt werden. 29...
Ein Gesetz, das Unsicherheiten schafft und plötzlich keiner mehr da, der zuständig ist: Aufgrund einer Gesetzeslücke droht in diesem Jahr der Anbau von Nutzhanf im Museumsdorf in Düppel auszufallen. Hanf (bot. cannabis salvis) ist eine der ältesten...
Von Milwaukee über Asien nach Steglitz-Zehlendorf, vom US-Soldaten zur Berliner Radiolegende. Ende März ist Rik de Lisle gestorben, er wurde 79 Jahre alt. Ein Beitrag von Patrick Meyer „Hi! Icke bin’s, der Alte Ami, Rik de Lisle!“ Jahrzehnte lang begrüßte Rik...
Der Rückbau des „Berliner Experimentier-Reaktors“ (BER) in Wannsee kostet nach heutigen Schätzungen 475 Millionen Euro. Der Beginn der Arbeiten steht noch nicht fest, gerechnet wird mit einer Planungszeit von mehreren Jahren. Die Kosten, von denen der Bund 90...
Auf rund einem Viertel der Berliner Hauptstraßen gilt eine mindestens zeitweise Temporeduzierung. Wir zeigen die Tempo 30-Zonen in Steglitz-Zehlendorf und die Stellen, an denen Bürger sich mehr Sicherheit durch langsameren Autoverkehr wünschen. Norwegen...
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Foto: Daniela von Treuenfels[/caption]
Unternehmenspleite und polizeiliche Ermittlungen: an der Birkbuschstraße läuft es nicht rund.
Das Amtsgericht Charlottenburg hat am 2. Juli „wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung“ das Insolvenzverfahren über das Vermögen der SF Grambin Beteiligung GmbH eröffnet. Dem Unternehmen gehört das Grundstück Birkbuschstraße 40-42, auf dem sich große Teile des ehemaligen Kraftwerks Steglitz befinden. Die markanten Backsteinbauten am Teltowkanal gingen vor zwei Jahren im Rahmen eines Zwangsversteigerungsverfahrens in den Besitz der heutigen Eigentümer über, die Stadtrand-Nachrichten berichteten seinerzeit über den spektakulären Verlauf der Bietzeit im Saal des Amtsgerichts Schöneberg in der Lichterfelder Ringstraße.
Nun sieht es so aus, als müsste Steffen Fräbel, Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter der SF Grambin Beteiligung GmbH, seine Immobilie wieder verkaufen. Da der Unternehmer für eine Stellungnahme nicht zu erreichen war, kann das bisher Geschehene nur aus dem Insolvenzrecht hergeleitet werden:
Am 7. Mai hat das Amtsgericht Charlottenburg die Insolvenz beantragt und einen vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt, die Stadtrand-Nachrichten berichteten. Wer der Gläubiger und damit Treiber des Verfahrens ist, ist öffentlich nicht bekannt. Der vorläufige Insolvenzverwalter ist in der Regel auch der Sachverständige, der klärt, ob ein Insolvenzgrund vorliegt. In dieser Phase hat ein Unternehmer in der Regel noch die Möglichkeit, eingeschränkt über seine Firma zu verfügen.
Dieses Recht ist Steffen Fräbel nun genommen. Seit dem 2. Juli hat die Insolvenzverwaltung die Kontrolle über die SF Grambin Beteiligung GmbH, der zuvor Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung attestiert wurden. Der Insolvenzverwalter hat nun die Aufgabe, das Vermögen der Firma zu verwalten, zu verwerten und den Erlös an die Gläubiger zu verteilen.
Zahlungsunfähigkeit besteht laut Gesetz dann, wenn „der Schuldner nicht in der Lage ist, die fälligen Zahlungspflichten zu erfüllen“. Die Überschuldung liegt vor, wenn wenn das Vermögen einer Person oder eines Unternehmens die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt.
Aus Kreisen der ehemaligen Mieter erfuhren die Stadtrand-Nachrichten, dass die Nutzer des Geländes mittlerweile gänzlich andere sind als noch vor zwei Jahren, als die SF Grambin das ehemalige Kraftwerk mit seinen teils denkmalgeschützten Gebäuden gekauft hatte. Nach und nach seien die Verträge gekündigt worden, berichtet ein ehemaliger Mieter. Nun finde nach seinem Eindruck in den Gebäuden auch Wohnnutzung statt. Er habe Zweifel, ob das rechtlich in Ordnung sei.
Bezirksstadtrat Patrick Steinhoff bestätigt, dass sein Amt entsprechenden Hinweisen nachgehe. Es gebe aktuell polizeiliche Ermittlungen, weswegen er derzeit keine konkreten Auskünfte geben könne.
Daniela von Treuenfels
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