Der renommierte Historiker Dan Diner hält am Freitag, 19. Oktober, an der Freien Universität (FU) Berlin  einen Vortrag über kulturanthropologische Aspekte des Luxemburger Abkommens zur sogenannten Wiedergutmachung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem jüdischen Volk. Unter dem Titel „Sprache, Herkunft und Restitution. Luxembourg, 10.9.52, 8h früh“ erörtert der Professor der Hebrew University of Jerusalem sowie Direktor des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig Phänomene kollektiver Zugehörigkeit. Im Mittelpunkt stehen die jüdische Ambivalenz gegenüber der deutschen Sprache. Der Vortrag findet im Rahmen der Konferenz „Sprache, Erkenntnis und Bedeutung. Deutsch in der jüdischen Wissenskultur“ statt. Diner hält seinen Vortrag um 18 Uhr im Seminarzentrum,  Raum L 116, Habelschwerdter Allee 45. Interessierte sind herzlich willkommen, um Anmeldung an admin@dhc.fu-berlin.de wird gebeten. Der Eintritt ist frei.