Zurück in den Beruf nach der Elternzeit

Zurück in den Beruf nach der Elternzeit

Bild von Free-Photos auf Pixabay

 

Familienleben und Beruf unter einen Hut zu bekommen, ist für viele Eltern ein täglicher Kraftakt. Das gemeinnützige Unternehmen Wortlaut begleitet junge Familien in diesem – manchmal schwierigen Prozess.

Der Alltag mit kleinen Kindern ist schon für sich genommen sehr bewegt und oft auch stressig. Wie soll da noch ein Job hineinpassen? Gerade nach einer längeren Familienphase zu Hause erscheint der Weg zurück ins Arbeitsleben für Mütter und Väter voller Hürden. Viele Fragen tun sich auf: Passt mein alter Job noch zu mir? Wie habe ich mich als Mutter oder Vater verändert? Welche Kompetenzen kann ich einbringen? Komme ich auch in Teilzeit beruflich weiter? Wie bekomme ich Beruf, Familie und Zeit für mich selbst unter einen Hut?

Antworten auf diese Frage bieten wir in unseren Wiedereinstiegsprojekten für Berliner Eltern. In digitalen Workshops lernen die Teilnehmenden verschiedene Strategien für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf kennen. Sie entdecken ihre eigenen Fähigkeiten und Potenziale und stärken diese für ihre Rückkehr in die Arbeitswelt. Die teilnehmenden Eltern können sich untereinander, aber auch mit Mentorinnen und Mentoren sowie Expertinnen und Experten austauschen. Wir erkunden gemeinsam die zahlreichen Angebote für Familien und Eltern, die Berlin zu bieten hat: Beratungsstellen, Familienzentren, Fortbildungsmöglichkeiten und vieles mehr. Außerdem kann im Rahmen eines Praktikums Arbeitsluft geschnuppert und der Weg zurück in den Berufsalltag ganz behutsam vorbereitet werden.

Die Teilnahme an unseren Elternprojekten dauert rund 4 Monate und ist komplett kostenfrei.

Wenn auch du dich bei deinem beruflichen Wiedereinstieg begleiten lassen möchtest und Interesse an unseren Wiedereinstiegsprojekten hast, dann besuche gerne einen unserer wöchentlich stattfindenden digitalen Info-Termine: jeden Dienstag, um 10 Uhr. Unter folgender E-Mail-Adresse kannst du dich dafür jederzeit anmelden: erwachsenenprojekte[at]wortlaut.de

Weitere Informationen findest du unter www.wortlaut.de/elternstark und www.wortlaut.de/elternclubs

Die PEB-Projekte „Elternclubs – gemeinsam aktiv“ und „Elternstark – Zurück in den Beruf“ werden gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales im Rahmen der Bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit.

 

Alexandra Hermann,
Wortlaut Sprachwerkstatt UG


erschienen auf
berlin-familie.de

 

 

 

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BER I und II: Rückbau kostet eine halbe Milliarde Euro

[caption id="attachment_8880" align="aligncenter" width="622"] Helmholtz-Zentrum Wannsee | Archivbild: HZB[/caption]   Der Rückbau des „Berliner Experimentier-Reaktors“ (BER) in Wannsee kostet nach heutigen Schätzungen 475 Millionen Euro. Der Beginn der Arbeiten steht noch nicht fest, gerechnet wird mit einer Planungszeit von mehreren Jahren. Die Kosten, von denen der Bund 90 Prozent übernimmt, werden also inflations- und baupreisbedingt weiter steigen. Das geht aus der Antwort der Umweltverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage der Linken-Politikerin Franziska Brychzy hervor, die jetzt veröffentlicht wurde. Demnach kostet der Rückbau des 2019 stillgelegten BER II insgesamt 467 Millionen Euro (Stand Dez 2025), seit einer ersten Prognose im Jahr 2021 sind die Kosten von damals 322 Millionen um 145 Millionen Euro, also um fast ein Drittel, gestiegen. Sein Vorgänger BER I schlägt mit 17,6 Millionen Euro (Stand Juli 2023) zu Buche. Nach Ansicht des Landes Berlin sollen beide Rückbauprojekte verknüpft werden, es gibt jedoch noch keine Einigung mit dem Bund. Der Streit um die Kosten hat nach Ansicht des Anti-Atom-Bündnis Berlin Potsdam strukturelle Ursachen. Das erste Atomgesetz der BRD Jahre sei nach der Inbetriebnahme des BER I geschrieben worden – was dem Senat jetzt auf die Füße fällt, wie die Initiative aktuell mitteilt: Der Reaktor stamme aus der Frühphase der zivilen Nutzung der Kernenergie, „bereits damals wurden zentrale Kostenfragen nicht verbindlich geklärt“, was kein Einzelfall, sondern ein systematisches Muster sei. „Kosten für Rückbau, Entsorgung und Langzeitfolgen wurden bei Forschungsreaktoren und anderen kerntechnischen Anlagen häufig nicht realistisch kalkuliert oder vertraglich abgesichert.“ Im Vergleich mit einem Atomkraftwerk ist die Menge an zu entsorgendem Atommüll aus dem Berliner Forschungsreaktor vergleichsweise winzig. Die Rede ist von 315 Tonnen schwach- und mittelradioaktiver Abfälle, 36 Tonnen feste radioaktive Reststoffe, 692 Tonnen radioaktive Abwässer sowie 66 abgebrannte Brennelemente mit einer Masse von 410 Kilogramm. Zum Vergleich: das 2015 stillgelegte Kernkraftwerk Grafenrheinfeld in Hessen enthielt 193 Brennelemente mit einem gesamten Brennstoffgewicht von 103 Tonnen, von denen jährlich 40 Stück ausgetauscht wurden. Ob für kleine oder große Mengen, ein sicheres Endlager gibt es bis heute nicht. Das muss die Umweltverwaltung gegenüber der Abgeordneten Brychzy mehrfach einräumen. Für die Brennelemente ist unspezifisch die Rede von einem „geeigneten Bundesendlager zur geologischen Tiefenlagerung für hochradioaktive Abfälle“, das es aber noch gar nicht gibt. Bis es soweit ist, kommt dieser Teil des Atommülls ins nordrhein-westfälische Zwischenlager Ahaus. Auch für die schwach- und mittelradioaktiven Abfälle muss es zunächst Provisorien geben. Auf dem Gelände des Helmholtz-Zentrums soll ein Zwischenlager errichtet werden, das so lange betrieben werden soll, bis das Bundesendlager Schacht Konrad für diese Abfallkategorie fertig ist. „Zu Beginn der 2030er Jahre“ soll es so weit sein. Wie es nun weitergeht, ist bislang wenig konkret. Schon der Streit um die Kosten für den Rückbau des 1972 (!) stillgelegten BER I schreit nach reichlich Popcorn. Und wer kennt sie nicht, die Zwischenlösungen, die einfach irgendwann geblieben sind. Die Beteiligung der Öffentlichkeit im Rahmen des atomrechtlichen Verfahrens geht mit einer nicht öffentlichen Online-Veranstaltung mit den Einwendern in die nächste Runde. Dann werden die Stellungnahmen geprüft. Bis zur Erteilung einer Genehmigung für den Rückbau der Forschungsreaktoren werden laut Umweltverwaltung „mehrere Jahre“ vergehen. Einen Zeitplan für die Arbeiten gibt es noch nicht.

Daniela von Treuenfels

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[caption id="attachment_8880" align="aligncenter" width="622"] Helmholtz-Zentrum Wannsee | Archivbild: HZB[/caption]   Der Rückbau des „Berliner Experimentier-Reaktors“ (BER) in Wannsee kostet nach heutigen Schätzungen 475 Millionen Euro. Der Beginn der Arbeiten steht noch nicht fest, gerechnet wird mit einer Planungszeit von mehreren Jahren. Die Kosten, von denen der Bund 90 Prozent übernimmt, werden also inflations- und baupreisbedingt weiter steigen. Das geht aus der Antwort der Umweltverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage der Linken-Politikerin Franziska Brychzy hervor, die jetzt veröffentlicht wurde. Demnach kostet der Rückbau des 2019 stillgelegten BER II insgesamt 467 Millionen Euro (Stand Dez 2025), seit einer ersten Prognose im Jahr 2021 sind die Kosten von damals 322 Millionen um 145 Millionen Euro, also um fast ein Drittel, gestiegen. Sein Vorgänger BER I schlägt mit 17,6 Millionen Euro (Stand Juli 2023) zu Buche. Nach Ansicht des Landes Berlin sollen beide Rückbauprojekte verknüpft werden, es gibt jedoch noch keine Einigung mit dem Bund. Der Streit um die Kosten hat nach Ansicht des Anti-Atom-Bündnis Berlin Potsdam strukturelle Ursachen. Das erste Atomgesetz der BRD Jahre sei nach der Inbetriebnahme des BER I geschrieben worden – was dem Senat jetzt auf die Füße fällt, wie die Initiative aktuell mitteilt: Der Reaktor stamme aus der Frühphase der zivilen Nutzung der Kernenergie, „bereits damals wurden zentrale Kostenfragen nicht verbindlich geklärt“, was kein Einzelfall, sondern ein systematisches Muster sei. „Kosten für Rückbau, Entsorgung und Langzeitfolgen wurden bei Forschungsreaktoren und anderen kerntechnischen Anlagen häufig nicht realistisch kalkuliert oder vertraglich abgesichert.“ Im Vergleich mit einem Atomkraftwerk ist die Menge an zu entsorgendem Atommüll aus dem Berliner Forschungsreaktor vergleichsweise winzig. Die Rede ist von 315 Tonnen schwach- und mittelradioaktiver Abfälle, 36 Tonnen feste radioaktive Reststoffe, 692 Tonnen radioaktive Abwässer sowie 66 abgebrannte Brennelemente mit einer Masse von 410 Kilogramm. Zum Vergleich: das 2015 stillgelegte Kernkraftwerk Grafenrheinfeld in Hessen enthielt 193 Brennelemente mit einem gesamten Brennstoffgewicht von 103 Tonnen, von denen jährlich 40 Stück ausgetauscht wurden. Ob für kleine oder große Mengen, ein sicheres Endlager gibt es bis heute nicht. Das muss die Umweltverwaltung gegenüber der Abgeordneten Brychzy mehrfach einräumen. Für die Brennelemente ist unspezifisch die Rede von einem „geeigneten Bundesendlager zur geologischen Tiefenlagerung für hochradioaktive Abfälle“, das es aber noch gar nicht gibt. Bis es soweit ist, kommt dieser Teil des Atommülls ins nordrhein-westfälische Zwischenlager Ahaus. Auch für die schwach- und mittelradioaktiven Abfälle muss es zunächst Provisorien geben. Auf dem Gelände des Helmholtz-Zentrums soll ein Zwischenlager errichtet werden, das so lange betrieben werden soll, bis das Bundesendlager Schacht Konrad für diese Abfallkategorie fertig ist. „Zu Beginn der 2030er Jahre“ soll es so weit sein. Wie es nun weitergeht, ist bislang wenig konkret. Schon der Streit um die Kosten für den Rückbau des 1972 (!) stillgelegten BER I schreit nach reichlich Popcorn. Und wer kennt sie nicht, die Zwischenlösungen, die einfach irgendwann geblieben sind. Die Beteiligung der Öffentlichkeit im Rahmen des atomrechtlichen Verfahrens geht mit einer nicht öffentlichen Online-Veranstaltung mit den Einwendern in die nächste Runde. Dann werden die Stellungnahmen geprüft. Bis zur Erteilung einer Genehmigung für den Rückbau der Forschungsreaktoren werden laut Umweltverwaltung „mehrere Jahre“ vergehen. Einen Zeitplan für die Arbeiten gibt es noch nicht.

Daniela von Treuenfels

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Osterferien in Steglitz-Zehlendorf

[caption id="attachment_37991" align="aligncenter" width="622"] Spannende Ferienabenteuer erwartet Kinder in der Waldschule Zehlendorf. Archiv-Foto: Gogol[/caption]   Ob mit oder ohne Hasen: Der Frühling lacht, die Sonne wärmt, und die Ferien bringen Entspannung. Wer Programm sucht, hat die Wahl. Hier sind unsere Tipps zum schnellen Finden. Erste Adresse für alle, die Lust auf Unternehmungen, Workshops, gemeinsames Chillen und Abhängen, Sport und Bewegung, Tanz und Theater und vieles mehr haben, ist die Überblicksseite des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf. Hier werden die Programme der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen für alle Altersgruppen präsentiert. Ein Auswahlmenü erlaubt die gezielte Suche nach Alter des Kindes, Ferienwoche, Ortsteil und Jugendfreizeiteinrichtung. Je nach Interesse kann man sich verschiedene Kategorien anzeigen lassen. Es gibt auch die Möglichkeit, nach kostenlosen Angeboten zu filtern. Auch jenseits der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen gibt es ein breites Ferienangebot für Kinder und Familien. Eine Plattform, die die verschiedenen Aktivitäten bündelt, gibt es jedoch nicht. Hier ist unser Versuch eines Überblicks, wir freuen uns über weitere Hinweise an redaktion@stadtrand-nachrichten.de. Wir ergänzen laufend, schauen Sie auch in unseren Veranstaltungskalender.

Kulturkorso

Die gemeinsame Plattform verschiedener Museen und Ausstellungshäuser bietet einen Überblick über die Ferienangebote ihrer Einrichtungen. https://www.kulturkorso.de/ferienprogramm

Jugendkunstschule

Kurse für unterschiedliche Altersgruppen: Skizzen, Graffiti, diverse Techniken. https://www.youkunst.de/ferienkurse.html

Jugend im Museum

Kreative Freizeit gibt es beispielsweise im Kunsthaus Dahlem, aber auch in anderen Museen in anderen Bezirken. https://www.jugend-im-museum.de/kurse/ferienkurse/

Schwimm-Intensivkurse

für Schulkinder der 4. bis 6. bzw. 7. bis 10. Klasse acht Tage, neun Standorte - auch am Hüttenweg und in nder Finckensteinallee kostenlos alle Infos und Anmeldung: https://www.schwimmkurse-sportjugend.de/

Hockey

Ostercamp des STK https://www.stk-hockey.de/2026/02/19/stk-ostercamp-2026-jetzt-anmelden/

Fußball

Feriencamps von Hertha 03 https://www.h03.de/feriencamps/

Osterlauf um den Schlachtensee

Am 11. April bewältigen Läufer zwischen 7 und 99 Jahren verschiedene Marathonoptionen, darunter Achtel-, Viertel-, Drittel-, Halb- und Big-5-Marathons, sowie einen Staffel-Halbmarathon. Es stehen auch zwei Wettbewerbe für (Nordic) Walker zur Auswahl, nämlich ein Achtel-Marathon und ein Viertel-Marathon. https://www.berliner-osterlauf.com/startseite/

Waldschule Zehlendorf

Waldferienwochen für Kinder im Grundschulalter https://www.jibw.de/ferienwochen/

Insekten-Akademie

Die Stephanus-Gemeinde in Zehlendorf hat Krabbeltiere und ihre Freunde zu Gast. Mit Basteln und Insektenfütterung. Am 30. März für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren. https://insekten-akademie.de/ferienangebote/

Domäne Dahlem

Der Veranstaltungskalender ist gut gefüllt mit Kindertheater, Workshops zur Hühnerhaltung und dem Berliner Staudenmarkt. Spazierengehen ist natürlich auch immer möglich -) https://www.domaene-dahlem.de/

Museumsdorf Düppel

Frühlingserwachen im Freilichtmuseum mit ganztägigen Angeboten für die ganze Familie https://www.stadtmuseum.de/veranstaltungen/fruehlingserwachen-im-freilichtmuseum Programm an den Osterfeiertagen: Ein Live-Speaker vermittelt Spannendes über die Essgewohnheiten in einem mittelalterlichen Bauerndorf unserer Region. Dazu wird im Lehmofen Sauerteigbrot gebacken. An der Schmiede von „Iron Art“ können selbst die Kleinsten den Hammer schwingen und über dem offenen Feuer heißes Eisen bearbeiten. Ein handgetriebenes Kinder-Karussell sorgt für Spaß und Ausgelassenheit. Die fahrende Puppenbühne „Vom kleinen Volke“ bietet mit Sagen und Legenden aus dem Mittelalter Unterhaltung für Groß und Klein. Und an verschiedenen Ständen gibt es mittelalterliche Handwerkskunst zu entdecken. Die Gruppe „Wolgemut“ begleitet das Programm mit Musik. Dazu gibt es zur Stärkung Flammenbrot am offenen Feuer. https://www.stadtmuseum.de/veranstaltungen/ostern-im-freilichtmuseum

Asahi-Kirschblütenallee

Während der Kirschblüte ist die Gegend um den ehemaligen Mauerstreifen in Lichterfelde Süd ein echtes Highlight. Ob die Bäume im April schon rosa Blüten zeigen, ist stark vom Wetter abhängig. Wenn es losgeht, werden Interessierte mit dem Kirschblütenticker auf dem Laufenden gehalten: https://www.teltow.de/seite/847347/kirschbl%C3%BCtenticker.html

Ostermarkt am Mexikoplatz

am 29. März https://www.kunsthand-berlin.de/termine/alle-termine-2023-auf-einen-blick/item/test.html  

Bezirksübergreifend

Eine Übersicht über Ferienangebote in Berlin gibt es bei unserem Partnerportal berlin-familie.de.

Daniela von Treuenfels

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Kunstausstellungen in Steglitz-Zehlendorf