#16Prozent: Aktion zu Kinder- und Jugendrechten

#16Prozent: Aktion zu Kinder- und Jugendrechten

Foto: Kinder- und Jugendbüro Steglitz-Zehlendorf (NBH Wannseebahn e.V.)

In Berlin leben mehr als eine halbe Million Kinder und Jugendliche. Beteiligung bei aktuellen politischen Entscheidungen erleben sie selten.

Auch ihre Sichtweisen auf alle Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurden und werden noch immer nicht berücksichtigt. Stattdessen müssen 16 Prozent der Berliner Bevölkerung – nämlich die jungen Menschen – mit den für sie getroffenen Entscheidungen leben und lernen, mit den daraus resultierenden Konsequenzen umzugehen.

Eine demokratische Gesellschaft muss auch die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen ernst nehmen – und das geht nur mit aktiver Beteiligung. Der Artikel 3 der UN-Kinderrechtskonvention ist hier grundlegend.
Um auf diesen Missstand hinzuweisen und für zukünftige Planungen eine Beteiligung einzufordern, finden sich am kommenden Freitag, den 12. Juni 2020, Fachkräfte aus der bezirklichen Jugendarbeit zu einem gemeinsamen Aktionstag im öffentlichen Raum zusammen. Start ist um 15 Uhr auf dem Harry-Breslau-Platz, weiter geht es dann um 18 Uhr am S-Bahnhof Schlachtensee.

Unter dem #16prozent machen wir die ungehörten und ungefragten Erfahrungen und Meinungen der Kinder und Jugendlichen aus Steglitz-Zehlendorf laut und sichtbar! Unter demselben Hashtag wird es darüber hinaus in den kommenden Wochen berlinweit eine Reihe von weiteren Aktionen geben – initiiert durch die LAG Offene Kinder- und Jugendarbeit Berlin und die Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik und unterstützt durch ein Netzwerk Berliner Fachkräfte.


(Kinder- und Jugendbüro Steglitz-Zehlendorf,
NBH Wannseebahn e.V.)

 

 

 

 

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