Politischer Besuch im Stadtteilzentrum SüdOst

Politischer Besuch im Stadtteilzentrum SüdOst

Nachbarschaftshaus in der Leonorenstraße, Foto: Die Pixelkünstler

 

Am 7. September begrüßten die Geschäftsführer des Stadtteilzentrums Steglitz e.V. Thomas Mampel und Kristoffer Baumann sowie der Geschäftsführer des Mittelhof e.V. Markus Schönbauer die Akteure der Bezirks- und Senatspolitik und -verwaltung im Nachbarschaftsladen Leonorenstraße und im Nachbarschaftshaus Lilienthal des Stadtteilzentrums SüdOst.

Zuallererst machten sich die Gäste ein Bild vom Nachbarschaftsladen Leonorenstraße. Kristoffer Baumann erklärte dabei, dass dieser einen anderen Namen erhält, welcher derzeit in einem gemeinsamen Prozess mit den Bewohner*innen der Region erarbeitet wird.

Ein Stadtteilzentrum an zwei Standorten unter der Leitung von zwei Vereinen. Wie das funktioniere, fragten sich einige Gäste. Die Kooperation zwischen Mittelhof und Stadtteilzentrum Steglitz sieht folgendermaßen aus: Die beiden Leitungen der Nachbarschafts-Einrichtungen Katja Krause (Nachbarschaftsladen Leonorenstraße) vom Stadtteilezentrum Steglitz e.V. und Hanno Giese (Nachbarschaftshaus Lilienthal) vom Mittelhof e.V. entwickelten ein gemeinsames übergeordnetes Konzept für beide Standorte. Krause und Giese treffen sich einmal pro Woche, um aufeinander abgestimmte inhaltliche Konzepte im Namen des Stadtteilzentrums SüdOst zu planen und umzusetzen.

Zum Zeitpunkt der Infoveranstaltung herrschte reger Betrieb im Nachbarschaftsladen und Baumann erklärte: „Das ist unsere erste Nachbarschaftseinrichtung, wo wir viel Laufkundschaft haben. Hier ist es wirklich so, dass die Leute vom ersten Tag an reinkamen und neugierig waren.“

Laut Baumann hatten die meisten Menschen aus der Region keine Vorstellung davon, was ein Stadtteilzentrum für eine Funktion haben soll. Aus diesem Grund wurde in einer Reihe von Workshops die Grundlage dafür geschaffen, was das Stadtteilzentrum SüdOst einmal werden kann. Dabei wurden Menschen aus der Region und Fachkräfte eingeladen. Alles was bei diesem Prozess besprochen wurde, wird heute umgesetzt. Einige Beispiele verwirklichter Ideen sind die Bildergalerie, das Philosophie Café, das Projekt „LeNa“- Lebendige Nachbarschaft vom Mittelhof e.V. und das Sprach-Café sowie eine Yoga-Gruppe und Qi Gong.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wechselten alle Beteiligten den Ort hin zum Nachbarschaftshaus Lilienthal, wo Markus Schönbauer und Hanno Giese vom Mittelhof e.V. die neugierigen Gäste begrüßten. Hanno Giese erklärte, dass das Schöne an dem Haus sei, dass es so viele Angebote für alle Altersgruppen gebe, dass man niemanden wegschicken muss.

Wie auch im Nachbarschaftsladen der Leonorenstraße sollen hier die Förderung von Begegnung und Austausch, Bildung, Partizipation, Selbsthilfe und bürgerschaftlichem Engagement im Mittelpunkt stehen. Dabei sollen Kontakte gefördert werden und die Möglichkeit zum Austausch und Zusammenkünfte für Menschen aus der Nachbarschaft gegeben sein. Besonderes Augenmerk gilt laut Mittelhof der Unterstützung von Eigeninitiativen. „Wir möchten Brücken bauen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen und Verständnis für die Lebenslagen und Interessen der anderen wecken. Initiativen und Selbsthilfegruppen können die Räume nach Absprache nutzen.“

Beide Vereine sehen motiviert in die Zukunft und sind sich sicher, ihr volles Potential im Rahmen des Stadtteilzentrums SüdOst zu entfalten, auch im Hinblick auf die immer wachsenden Möglichkeiten an persönlichen Begegnungen und wegfallenden Corona bedingten Einschränkungen. Die Politiker zeigten sich angetan vom Konzept und sahen an diesem Kooperationsprojekt zahlreiche Möglichkeiten zur weiteren Entwicklung effizienter Stadtteilarbeit.

Hier geht es zur Webseite vom Stadtteilzentrum SüdOst: https://stz-südost.de

 

 

Michael Filip Schaffhauser

 

 

 

 

 

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